HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

© Ingo Rentz
Guten Morgen aus Frankfurt. Während wir heute wieder fleißig arbeiten, dürfen unsere Freunde in den USA einen Feiertag genießen und "Thanksgiving" feiern. Doch bei der Zubereitung des traditionellen Truthahns ist Vorsicht angesagt. Immerhin gibt es an diesem Festtag circa 1400 Küchenfeuer, weil die Vögel beispielsweise in einer Fritteuse zubereitet werden (siehe Video). Wir dagegen lassen mit HORIZONT Vor 9 nichts anbrennen und liefern Ihnen wie gewohnt die wichtigsten Branchennews am Morgen.

1. Donald Trump lockt Apple mit Steuervergünstigungen

Donald Trump drängt den wertvollsten Konzern der Welt weiterhin dazu, die Produktion seines iPhones in die USA zu verlagern. Wie die "New York Times" berichtet, hat der zukünftige US-Präsident bereits mit Apple-CEO Tim Cook telephoniert und dem Unternehmen Steuervergünstigungen versprochen. "Ich denke, du wirst es machen und glücklich darüber sein", soll Trump zu Cook gesagt haben.

2. EU genehmigt LinkedIn-Übernahme durch Microsoft

Grünes Licht der EU-Wettbewerbshüter: Sie genehmigen die 26 Milliarden US-Dollar teure Übernahme des US-Karrierenetzwerkes LinkedIn durch Microsoft unter Auflagen. Das berichtet "Reuters" und beruft sich dabei auf Insider. Zuletzt hatte der Tech-Riese Zugeständnisse angeboten, weil die Kartellwächter Bedenken geäußert hatten. LinkedIn ist der bislang größte Zukauf in der Geschichte von Microsoft.

3. G+J übernimmt Anzeigenabwicklung für den "Spiegel"

Neugeschäft: Nach der Übernahme des Vermarktungsmandats der Medweth-Gruppe ("Madame", "Jolie") ab 2017 hat Gruner + Jahrs Werbesparte G+J EMS nun einen weiteren Prestigeauftrag an Land gezogen: Nach HORIZONT-Informationen wird man ab Sommer 2017 die Anzeigendisposition und das Ad Management für den Spiegel-Verlag übernehmen. Weder beim "Spiegel" noch bei G+J möchte man dies kommentieren.

4. Ex-Kicker Arne Friedrich heuert bei JvM/Sports an und leitet neue Unit

Der nächste ehemalige Fußball-Profi wechselt zu Jung von Matt/Sports: Nach den Gründern und Geschäftsführern Katja Kraus und Christoph Metzelder, die beide einst für Deutschland kickten, heuert nun Arne Friedrich bei den Hamburgern an. Der 37-Jährige übernimmt die Leitung einer neuen Unit innerhalb der Jung von Matt/Sports GmbH: Jung von Matt/Stars geht am 1. Dezember 2016 als Markenberatung für Persönlichkeiten im Sport an den Start.

5. ARD plant senderübergreifende Radio-App

Die ARD will digitaler werden und startet nächstes Jahr mit einer Audio-App. "Mit dieser App gibt es zum ersten Mal die ganze ARD im Hörfunk - auf einen Klick", sagte die ARD-Hörfunkkommissionsvorsitzende Nathalie Wappler am Mittwoch in München. Das Angebot sei werbefrei "und ohne dass Nutzer mit ihren Daten bezahlen müssen". Jeder Nutzer könne sich ab Mitte 2017 ein Programm nach seinen eigenen Interessen zusammenstellen - aus mehr als 60 Hörfunkwellen plus Deutschlandradio.

6. VW schickt Marketer Anders-Sundt Jensen in den Iran

Neue Aufgabe für Anders-Sundt Jensen: Der Volkswagen-Manager, seit Januar 2014 für die globale Marketingkommunikation der Marke VW verantwortlich, soll nach HORIZONT-Informationen für den Autobauer im Iran eine Vertriebsorganisation aufbauen.

7. "Bunte"-Chefredakteur Pölzer im ersten Interview nach Amtsantritt

Vor knapp einem halben Jahr hat Robert Pölzer als "Bunte"-Chefredakteur die Nachfolge der fast 20 Jahre amtierenden Patricia Riekel angetreten. In seinem ersten Interview nach Amtsantritt zeigt der 55-Jährige großen Respekt vor dem Erbe seiner Vorgängerin, gibt sich aber zugleich selbstbewusst, der Aufgabe gewachsen zu sein: "Ich weiß, wie man Menschen emotional erreicht."


8. Youtube-Star Gronkh ist enttäuscht von der Entwicklung der Videoplattform

Erik Range alias Gronkh ist einer der berühmtesten deutschen Youtuber. In einem seiner seltenen Interviews äußert sich der Videomacher nun gegenüber Spiegel Online besorgt um die Entwicklung von Googles Plattform: "Die Startseite von Youtube besteht zum Großteil aus Prankvideos und Brüsten. Das ist erschreckend. Wir Youtuber wollten es ab einem bestimmten Punkt besser als das Fernsehen machen. Authentischer. Inzwischen sehe ich auf Youtube dieselbe Entwicklung wie bei RTL."

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