HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

© David Hein
Guten Morgen aus Frankfurt. Die Apple-Fanboys dürfen sich den 7. September dick und fett im Kalender anstreichen. Apple hat für diesen Tag nämlich offiziell Einladungen für ein Produktevent rausgeschickt. Welche Neuheiten der Konzern präsentieren wird, darüber wird nun wie immer wild spekuliert. Das und mehr lesen Sie in den wichtigsten News am Morgen.

1. Omnicom gewinnt US-Kreativetat von McDonald's

McDonald's schlägt in den USA ein neues Kapitel in seiner Werbegeschichte auf. Nach 35 Jahren muss Leo Burnett den Kreativetat des Fast-Food-Riesen abgeben. Neuer Etathalter wird Omnicom. Die Gruppe wird in Chicago eine neue Agentur aufbauen, die ausschließlich für McDonald's tätig sein wird.

2. Apple I: Tim Cook will am 7. September neue Produkte präsentieren

Apple wird sein nächstes iPhone-Modell voraussichtlich am 7. September vorstellen. Der Konzern lud am Montag für diesen Tag zu einer Neuheiten-Vorstellung in San Francisco ein. Traditionell wird im September die nächste iPhone-Generation vorgestellt.

3. "Mobile Banner sind ein Irrweg", findet Sapient Nitro-Chef Faecks

Fast alle Experten sind überzeugt: Mobile-Werbung steht vor einem fulminanten Wachstum. Wirklich? Im Interview mit HORIZONT Online sagt Wolf Ingomar Faecks, Deutschlandchef von Sapient Nitro und Präsident des GWA: "Ich bin überzeugt, dass wir mit dem ganzen Mobile-Bannering komplett auf dem Holzweg sind. Komplett!"

4. Wieso Coca-Cola keine Werbung mit RB Leipzig macht

Die Fußballfans der Republik atmen auf - seit vergangenem Wochenende läuft die Bundesliga wieder. Coca-Cola bringt deshalb eine Kampagne zu seiner traditionellen Sammelaktion an den Start, die diesmal so umfangreich ist wie noch nie. Ein Verein fehlt dabei allerdings: RB Leipzig. Der Aufsteiger, offiziell unter dem Namen Rasenballsport geführt, wurde auf Initiative von Coke-Konkurrent Red Bull gegründet - und schmückt sich mit einem nur leicht abweichenden Logo.

5. Apple II: Brüssel erklärt Steuerdeals in Irland für unzulässig

In den jahrelangen Ermittlungen der EU-Kommission zu Apples Steuern in Irland scheint die Entscheidung unmittelbar bevorzustehen. Brüssel bleibt laut Medienberichten hart und will eine möglicherweise milliardenschwere Nachzahlung von Apple fordern.

6. Zeitungsverlag muss keinen Rundfunkbeitrag zahlen

Ein Zeitungsverlag muss keinen Rundfunkbeitrag zahlen, wenn er selbst Anteile an einem privaten Radiosender hält. Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof entschieden. Der Münchener Zeitungs-Verlag, zu dem unter anderem der "Münchner Merkur" und die "tz" gehören, wollte den Rundfunkbeitrag, die frühere GEZ-Gebühr, sparen und begründete das mit seiner 25-prozentigen Beteiligung an einem Lokalradio-Sender.

7. 100 Millionen User schauen täglich Instagram Stories

Seit knapp einem Monat können Nutzer auf Instagram Stories mit Verfallsdatum posten - ähnlich wie auf Snapchat. Die Facebook-Tochter behauptet nun laut "Techcrunch", dass diese Stories mittlerweile täglich von rund 100 Millionen Usern angeschaut werden. Das ist ein Fünftel der rund 500 Millionen aktiven Nutzer auf der Plattform.

8. Google-Manager verlässt Uber-Verwaltungsrat

Google und Uber geraten sich in die Haare: David Drummond, Chefanwalt von Googles Mutterkonzern Alphabet, verließ am Montag den Uber-Verwaltungsrat, weil er von einflussreichen Sitzungen ferngehalten worden sei. Wie "Recode" berichtet, seien Interessenskonflikte die Ursache für den Rausschmiss, da beide Unternehmen an autonomen Fahrzeugen tüfteln. Google hatte 2013 etwa 260 Millionen Dollar in den Fahrdienstvermittler investiert und auf diese Weise den Sitz im Verwaltungsrat bekommen.


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