HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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© David Hein
Guten Morgen aus Frankfurt. Endlich ist es wieder soweit: Heute Abend startet die Bundesliga mit dem Eröffnungsspiel des deutschen Meisters FC Bayern gegen Werder Bremen in ihre 54. Saison. Entsprechend spielt König Fußball auch bei unseren wichtigsten Branchennews am Morgen eine Rolle.

1. Mächtige Spionage-Software für iPhones entdeckt

Ohrfeige für Apple: Eine neu entdeckte Spionage-Software namens "Pegasus" hat sich einen bisher noch nie gesehenen Zugriff auf iPhones und andere Apple-Geräte verschaffen können. Der IT-Sicherheitsfirma Lookout zufolge konnte das Programm dank drei zuvor unbekannten Software-Schwachstellen unter anderem Nachrichten und E-Mails mitlesen, Anrufe verfolgen, Passwörter abgreifen, Tonaufnahmen machen und den Aufenthaltsort des Nutzers verfolgen. Apple stopfte die Sicherheitslücken in iOS am Donnerstag - rund zwei Wochen nach dem ersten Verdacht.

2. EU-Bericht zu den Folgen des Leistungsschutzrechts taucht im Internet auf

Wie "Heise Online" berichtet, ist im Netz ein über 180 Seiten starker Entwurf einer Folgenabschätzung der laufenden EU-Urheberrechtsreform aufgetaucht. Darin spricht sich die EU-Kommission klar dafür aus, ein exklusives Leistungsschutzrecht in allen Mitgliedsstaaten zu etablieren und so Schlupflöcher für News-Aggregatoren und Betreiber sozialer Netzwerke zu schließen. Im September will die Kommission weitere Kernelemente der Reform offiziell präsentieren.

3. Warum P7S1-Manager Guido Modenbach Dialoge mit Marken für "ziemlichen Quatsch" hält

Im modernen Marketing-Mainstream kommt es gemeinhin auf folgendes an: Dialoge zwischen Konsument und Marke "auf Augenhöhe", Partizipation und Individualisierung/Targeting. Sehr, sehr seltsam nur: Nach wie vor funktioniert nichts so gut wie klassische TV-Werbung - trotz fehlender Dialoge und individueller Big-Data-Kreation. Wie kann das sein, wie ist das möglich? Pro-Sieben-Sat-1-Manager Guido Modenbach erklärt es im HORIZONT-Interview.

4. Uber fährt Milliardenverlust ein

Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber schreibt in diesem Jahr laut einem Medienbericht weiterhin tiefrote Zahlen. Der aggressive Expansionskurs habe dem Unternehmen in der ersten Jahreshälfte 2016 einen Verlust von mindestens 1,27 Milliarden Dollar (1,12 Milliarden Euro) vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen eingebrockt, berichtete der Finanzdienst Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf Insider.

5. Fox und NextVR übertragen Bundesliga-Eröffnungsspiel in Virtual Reality

Heute Abend eröffnen Bayern München und Werder Bremen die neue Saison der Fußball-Bundesliga. Millionen Fans weltweit können die Partie dann erstmals live in Virtual Reality verfolgen. Möglich machen es der US-amerikanische TV-Anbieter und Bundesliga-Medienpartner Fox und der Technologieanbieter NextVR, die das Spielgeschehen mit sieben Kameras einfangen. Deutsche Fans gucken bei dem Experiment allerdings in die Röhre.

6. Blendle-Manager Michaël Jarjour: "Ein Kulturwandel passiert nicht über Nacht"

Der Online-Kiosk Blendle gibt sich gerne transparent, ist es aber längst nicht in allen Punkten. Im HORIZONT-Interview nennt Michaël Jarjour, Leiter des deutschen Blendle-Teams in Berlin, die Gründe dafür auf und erklärt, warum er mehr denn je davon überzeugt ist, dass Menschen bereit sind, für Journalismus im Netz Geld zu zahlen.

7. Wieso Facebook Live für Marken keinen Sinn macht

Mit Facebook Live können Nutzer seit April Live-Videos senden - für Mark Zuckerberg  kommt die Funktion dem "Eintritt in ein goldenes Zeitalter für Video" gleich. Seit diesem Monat testet das Unternehmen Mid-Roll-Ads in den Live-Videos - "AdAge" erklärt, warum Facebook sich mit Unterbrecherwerbung im 21. Jahrhundert ins eigene Fleisch schneidet und weshalb Marken von Facebook Live fernbleiben sollten.

8. In diesen Social Networks sind die Fußball-Bundesligisten aktiv

Auf soziale Netzwerke kann heutzutage kein Bundesliga-Club mehr verzichten. Allerdings gibt es wie im sportlichen Bereich auch in Sachen Social Media große Unterschiede zwischen den Bundesligisten, wie eine Grafik von Nielsen Sports zeigt. Nur ein Klub ist dabei auf allen untersuchten Kanälen aktiv.
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