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Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

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© David Hein
Guten Morgen aus Frankfurt. Die deutschen Athleten bei Olympia kommen noch nicht so richtig in Fahrt, immerhin gab es gestern einmal Bronze. Damit wenigstens Sie heute Morgen gut in die Gänge kommen, gibt es hier die interessantesten Meldungen aus Marketing, Werbung und Medien!

1. Wie sich Alphabet im ersten Jahr entwickelt hat

Genau ein Jahr ist es her, dass Google unter das Dach der Konzernholding Alphabet wanderte. Seither hat sich im Unternehmen einiges getan - sowohl auf personeller Seite als auch bei den Geschäftstätigkeiten. Business Insider gibt einen Überblick über die Entwicklungen aus einem Jahr Alphabet.

2. US-Gericht: Twitter nicht für IS-Aufstieg mitverantwortlich

Das Bezirksgericht des US-Bundesstaats Kalifornien musste sich mit der Frage auseinandersetzen, ob Twitter dem so genannten Islamischen Staat indirekt Unterstützung bietet. Die islamistische Terrormiliz ist auf der Plattform sehr aktiv und verbreitet dort regelmäßig Rekrutierungsaufrufe und Propaganda. Geklagt hatten die Angehörigen eines Anschlagsopfers. Die Richter fanden die Argumente der Kläger allerdings nicht überzeugend.

3. P&G stellt Facebook-Anzeigen in Frage

Procter & Gamble will künftig weniger Targeting-Anzeigen auf Facebook schalten und stattdessen auf breitenwirksame Facebook-Ads setzen, wie CMO Marc Pritchard gegenüber dem "Wall Street Journal" erklärte. Eine Budgetkürzung sei damit zwar nicht verbunden - für Facebook ist das aber insofern eine schlechte Nachricht, als P&G gleichzeitig mehr für TV-Werbung ausgeben will. Und genau an diese Gelder will das soziale Netzwerk bekanntlich ran. Offenbar hat Facebook noch einiges zu tun.

4. Die Top-Platzierten der Agof Digital Facts

Vieles neu machte der Mai: In derselben Reihenfolge, doch allesamt mit deutlichen Reichweitenzuwächsen gegenüber dem Vormonat April präsentiert sich die Spitze der deutschen Onlinevermarkter in den Digital Facts der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (Agof). Mit 37,3 Millionen Unique Usern behauptet Interactive Media den 1. Platz. Dahinter folgen United Internet Media (35 Millionen Nutzer) und Media Impact (34,5). Zudem gibt es zwei interessante Newcomer.

5. Wie Mediacom wieder in die Offensive kommen soll

Mediacom ist im deutschen Mediabusiness das Maß der Dinge - nach dem Verlust des wichtigsten Kunden Volkswagen aber auch gewaltig unter Zugzwang. Im Interview mit HORIZONT Online erklärt CEO Paul Remitz, wie der Marktführer wieder in die Offensive kommen will. Im Mittelpunkt dabei steht unter anderem eine neue Plattform für Programmatic Advertising.

6. Übernahmen im Marketing-Business mehrheitlich im Digital-Bereich

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres gab es einem Report der Beratungsfirma R3 zufolge 204 Zusammenschlüsse bzw. Übernahmen in der Marketing-Industrie. Das Übernahme-Volumen betrug demnach weltweit etwa 6,8 Milliarden Dollar. Weit mehr als die Hälfte aller Deals bezog sich auf dezidiert digital agierende Unternehmen, während die Akquisitionskosten für klassische Kreativ- und Mediaagenturen deutlich gesunken sind. Eine Übersicht über die aktivsten Märkte, die größten Treiber dieser Entwicklung und die Transaktions-Volumina der großen Agentur-Holdings gibt es bei "Adage".

7. Warum die nächste Generation bei Condé Nast ausgerechnet auf Print schwört

Sie sind jung, talentiert – und sie lieben Print: 21 Mitarbeiter aus allen Bereichen des Verlags Condé Nast arbeiten derzeit an dem Magazin "Unikat", das im November einmalig in einer Gesamtauflage von rund 800.000 Exemplaren erscheinen soll. Nach "Quintessence" (2013) und "Art & Travel" (2015) ist "Unikat" das dritte markenübergreifende Redaktionsprojekt des Hauses, mit einer Besonderheit: Die Condé-Nast-Chefredakteure bleiben dieses Mal komplett außen vor.

8. Berlin ist Europas Freelancer-Hauptstadt

Nirgendwo in Europa arbeiten so viele Freelancer wie in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Freelancer-Marktplatztes twago. Sowohl im innerdeutschen als auch im europäischen Vergleich liegt Berlin ganz vorn. In den Top 10 sind drei weitere deutsche Großstädte vertreten.


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