HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

© David Hein
Guten Morgen aus Frankfurt - und schöne Grüße nach Augsburg! Dort haben unsere Leser heute frei, um das Friedensfest zu feiern. Es ist weltweit der einzige staatlich geschützte städtische Feiertag. Wir müssen dagegen in der Redaktion ran - und haben für Sie wieder gerne die Top-News zum Wochenstart zusammengestellt.

1. VPRT: N-TV-Chef Hans Demmel kandidiert für Vorsitz, Geschäftsführer Claus Grewenig wechselt zu RTL

Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT) hat nach HORIZONT-Informationen den Nachfolgekandidaten für seinen Vorstandsvorsitzenden Tobias Schmid gefunden: N-TV-Geschäftsführer Hans Demmel stellt sich Anfang September zur Wahl. Überraschend verlässt aber auch Geschäftsführer Claus Grewenig den Verband. Er übernimmt Schmids Posten bei der der Mediengruppe RTL.


2. Mehrere Sicherheitslücken in einer Milliarde Android-Geräten

Die israelische Sicherheitsfirma Check Point hat nach eigenen Angaben vier Sicherheitslücken entdeckt, die fast eine Milliarde Smartphones und Tablets mit Android-Betriebssystem betreffen. Wie Spiegel Online berichtet, könnten Angreifer die Schwachstellen ausnutzen und die komplette Kontrolle über ein betroffenes Smartphone übernehmen. Sie erinnern an die Sicherheitslücke Stagefright, die vor rund einem Jahr als "Mutter aller Android-Schwachstellen" publik wurde.

3. Apple kauft Start-up für künstliche Intelligenz

Rund 200 Millionen Dollar investiert Apple in den Zukunftsbereich künstliche Intelligenz. Wie der Finanzdienst Bloomberg meldet, übernimmt Apple die US-Firma Turi, die lernende Maschinen entwickelt, um Muster in Nutzungsdaten von Kunden zu finden und Betrugsversuche aufzudecken.
Apple konkurriert bei der Entwicklung und Nutzung künstlicher Intelligenz unter anderem mit Google und Facebook.


4. Interone-CEO Frank Wolfram: "Digitale Kreation braucht Technologie"

Der Vergangenheit von Interone weicht der seit Februar amtierende CEO Frank Wolfram nicht aus. Sein Blick geht aber nach vorn. Wolfram ist überzeugt, die Agentur rasch zu neuer Stärke führen zu können: Das Fundament sei ausgesprochen stark, sagt er im Interview mit HORIZONT.

5. Sigmar Gabriel zieht vor den Bundesgerichtshof

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel wehrt sich juristisch gegen den Stopp der Fusion von Edeka und Kaiser's Tengelmann durch das Düsseldorfer Oberlandesgericht. "Wir werden in dieser Woche in die Nichtzulassungsbeschwerde vor dem Bundesgerichtshof gehen", sagte der SPD-Chef am Sonntag im Sommer-Interview des ARD-"Bericht aus Berlin". Diesen Schritt hatte auch schon die Handelskette Edeka angekündigt.

6. Airbnb ist jetzt 30 Milliarden Dollar wert

Airbnb hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen: 850 Millionen US-Dollar hat sich das Startup aus San Francisco geholt, berichtet Bloomberg und bezieht sich dabei auf offizielle Dokumente. Wer diesmal in die Plattform investiert hat, geht daraus nicht hervor. Mit dem frischen Kapital steigt die Bewertung des Unterkunftsvermittlers auf 30 Milliarden Dollar. Damit ist Airbnb das am dritthöchsten bewertete Startup der Welt.

7. Tweet löst Spekulationen über Tod von Edward Snowden aus

Eine mysteriöse Nachricht von Edward Snowden auf Twitter hat Spekulationen und Sorgen ausgelöst, ob der Informant hinter den Enthüllungen über den US-Geheimdienst NSA noch am Leben ist. Er hatte am Freitag einen kryptischen Tweet mit 64 Buchstaben und Zahlen abgesetzt - kurze Zeit später wurde dieser wieder gelöscht. Einige Medien und Blogger schrieben, es könne sich um einen "dead man's switch" handeln, also um ein automatisch ausgelöstes Signal, falls sich der Nutzer nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt anmeldet.

8. Jürgen Klopp boykottiert "The Sun"

Liverpool-Coach Jürgen Klopp hat sich mit der britischen Boulevardzeitung "The Sun" angelegt. Auf einer Pressekonferenz verweigerte der 49-Jährige einem Reporter die Antwort: "Sie können zuhören und schreiben, was Sie wollen. Das ist alles." Klopp begründet sein Verhalten recht geheimnisvoll: Es liege an ein paar Dingen, die "in den kommenden Tagen oder Wochen passieren werden", zitiert ihn Spiegel Online.


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