HORIZONT Vor 9

Acht Dinge, die Sie heute Morgen wissen sollten

© David Hein
Guten Morgen aus Frankfurt. Fußballfans, haltet durch! Morgen geht die Euro 2016 wieder weiter. Der Anpfiff für das erste Viertelfinale Polen gegen Portugal erfolgt um 21 Uhr. Um Ihnen die Wartezeit so angenehm und informativ wie möglich zu gestalten, gibt es hier nun die wichtigsten Branchennews am Mittwochmorgen.

1. Google führt verstärktes Ad-Tracking ein

Google weitet das Tracking seiner Ads aus - allerdings mit mehr Kontrolle für den Nutzer. Die Alphabet-Tochter will künftig die Aktivitäten eines Nutzers innerhalb des Google-Kontos für das gezielte Ausspielen von Werbung außerhalb der eigenen Plattformen einbeziehen. Bisher kann Google diese Informationen nicht auf externen Seiten verwenden, mit der Änderung will sich das Unternehmen die Erlaubnis vom User holen.

2. Die Bedeutung der Facebook-Reactions

Die Facebook-Reactions werden allem Anschein nach stärker genutzt. Was das für Marken im Social Web bedeutet und was nicht, zeigt jetzt eine Untersuchung vom Dienstleister Social Bakers, der 70.000 Facebook-Seiten untersuchte. Ergebnis: Vor allem die Fans von Love-Brands nutzen Reactions.

3. Twitter startet neue App für Unternehmen

Nach der Analyse-App Engage launcht Twitter eine weitere Anwendung: Dashboard ist ihr Name und sie soll Unternehmen den Einstieg ins Twittern erleichtern. Wie Digitaltrends.com berichtet, ermöglicht es die App, Veröffentlichungen von Tweets zu terminieren. Außerdem bietet sie verschiedene Statistiken bezüglich der Social-Media-Auswirkungen einzelner Nachrichten.

4. Zwei Cannes-Debütanten – welche Anfängerfehler man unbedingt vermeiden sollte

Ja, es gibt sie tatsächlich - Werber, die noch nie bei den Cannes Lions waren. Toan Nguyen, Strategie-Direktor bei Jung von Matt/Sports, und DOJO-Gründer Dominic Czaja hatten in diesem Jahr ihre Premiere und haben ihre Eindrücke für HORIZONT Online aufgeschrieben - und verraten, warum keiner eine Badehose braucht.


5. Jugendangebot von ARD und ZDF startet mit 30 Formaten

Der Startschuss für das neue, auf die junge Generation ausgerichtete Onlineangebot von ARD und ZDF soll am 1. Oktober fallen. Diesen Termin nannte die ARD-Vorsitzende Karola Wille am Dienstag auf der Pressekonferenz nach der Intendantentagung in Bonn. Geplant seien insgesamt 30 Formate, die auch auf Drittplattformen wie Youtube oder Snapchat genutzt werden könnten.

6. Twitter eignet sich kaum für verlässliche Wahl-Prognosen

Aus den Erwähnungen von politischen Parteien oder Themen im Kurznachrichtendienst Twitter ist es einer Studie zufolge nicht möglich, verlässliche Vorhersagen für den Ausgang einer Wahl oder eines Referendums zu erstellen. Bei der Bundestagswahl 2013 habe es insbesondere bei den großen Parteien einen gewaltigen Unterschied zwischen der Häufigkeit der Nennungen und den tatsächlichen Wahlergebnissen gegeben, so Andreas Jungherr, Juniorprofessor an der Universität Konstanz.

7. Foodwatch schwärzt Coca-Cola beim Werberat an

Kurz vor der Viertelfinalpartie der deutschen Fußball-Nationalelf gegen Italien muss sich einer der offiziellen Sponsoren mit Vorwürfen von Seiten der Verbraucherschützer auseinandersetzen. Stein des Anstoßes ist die aktuelle EM-Kampagne von Coca-Cola. Diese verleite Kinder zum Kauf ungesunder Zuckergetränke, so der Vorwurf von Foodwatch. 


8. Ikea ruft Millionen Kommoden zurück

Nach dem Tod mehrerer Kleinkinder ruft Ikea in den USA und Kanada rund 36 Millionen Kommoden zurück. Das gab das Möbelunternehmen am Dienstag bekannt. Die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC macht die Möbelstücke für den Tod von sechs Kleinkindern verantwortlich.


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