Analyse von Gehalt.de

Diese acht Trendberufe sind zukunftssicher

Experten für Künstliche Intelligenz sind gefragt
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Experten für Künstliche Intelligenz sind gefragt
Viele Jobprofile befinden sich durch die Digitalisierung im Wandel. Einige Berufe fallen ganz weg, andere werden dafür neu geschaffen. Doch welche Jobs sind wirklich zukunftssicher - und wie viel kann man damit verdeinen? Das hat das Gehaltsportal Gehalt.de in einer Analyse herausgefunden.

1.

Customer Experience Manager

Die persönliche Kauferfahrung wird immer wichtiger, denn vielen Kunden reicht es längst nicht mehr, nur noch einzukaufen. Sie wollen mehr als die bloße Ware. Um sie zufriedenstellen, gibt es den Beruf des Customer Experience Managers: Ein Job, der laut Gehalt.de auf dem Vormarsch ist. Ein Customer Experience Manager kümmert sich um die Analyse und die Optimierung des Kauferlebnisses von stationären Geschäften und in Online-Shops. Dafür führt er Kundenbefragungen durch, entwickelt Shop-Konzepte und soll dazu beitragen, die Verkäufe zu steigern. Sein Gehalt liegt im Durchschnitt bei 47.500 Euro jährlich.


Über die Auswertung

Die Experten von Gehalt.de setzen sich einmal im Jahr in einer größeren Runde zusammen und sammeln Informationen zu den Berufen der Zukunft. Dabei berücksichtigen sie die Sucheingaben ihrer Nutzer sowie Informationen aus Kunden- und Beratungsgesprächen. Die Gehaltsinformationen werden als Durchschnittsgehälter in brutto ausgewiesen und basieren auf einer 40-Stunden-Arbeitswoche.

2.

Elektroniker

Laut Gehalt.de zählt der Beruf des Elektronikers zu den zukunftssichersten in Deutschland. Durchschnittlich verdient man in dem noch immer von Männern dominierten Metier 41.600 Euro. Die Handwerker sind sehr gefragt - doch der Nachwuchs fehlt. Deswegen müssen sich "Kunden (...) in Zukunft auf lange Wartezeiten sowie höhere Preise einstellen", prognostiziert Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de. Interessierte hätten demnach also gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

3.

Kaufmann im E-Commerce

Online-Shops gehören für viele Shopper längst zum Alltag. Sie werden immer größer, schneller und nutzerfreundlicher. Und es braucht nun auch eigens ausgebildetes Personal für die Webshops - zumindest legt das der neue Ausbildungslehrgang zum Kaufmann beziehungsweise zur Kauffrau im E-Commerce nahe. Laut dem Handelsverband Deutschland schlagen 1.400 Auszubildende im laufenden Jahr 2018/2019 diesen Berufsweg ein. Als ausgebildeter Online-Kaufmann verdient man im Schnitt 32.500 Euro.


4.

Physician Assistant

Auch der Job des Physician Assistant ist laut Gehalt.de auf dem Vormarsch, der medizinische Assistenzberuf ist neu im Gesundheitswesen. Physician Assistants (PA) sollen Ärzte entlasten, indem sie von ihnen delegierbare Aufgaben wie Dokumentations- und Managementprozesse übernehmen, können solche aber auch im Auftrag der ärztlichen Leitung mit entwickeln. Das bedeutet, sie sind flexibel einsetzbar und können immer dann aushelfen, wenn es sich nicht um Aufgaben handelt, die der Arzt persönlich übernehmen muss. Im Schnitt liegt das Gehalt als PA bei 55.400 Euro jährlich.

5.

Entwickler für Künstliche Intelligenz

Nicht nur im Marketing wird Künstliche Intelligenz immer wichtiger: Sie dringt in nahezu jeden Lebensbereich vor. Deswegen werden auch immer mehr Entwickler für KI gebraucht, die smarte Geräte mit eigener Computerintelligenz ausstatten. Sie übernehmen die Programmierung über Objekt- und Texterkennung bis hin zum Video-Tracking. Das wird honoriert: KI-Entwickler verdienen im Durchschnitt 69.300 Euro im Jahr.

6.

3D-Druck-Experten

Auch die Möglichkeiten von 3D-Druck wachsen. Man kann heute nicht mehr nur Figuren, sondern auch Smartphone-Hüllen oder Prothesen mit der Technologie anfertigen. Gehalt.de glaubt daran, dass die Nachfrage nach 3D-Druck-Experten wachsen wird. Derzeit liegt das Einkommen durchschnittlich bei 52.100 Euro im Jahr.

7.

Datenschutz-Spezialisten

Spätestens zum Zeitpunkt der DSGVO dürften Menschen bei Datenschutz-Spezialisten Schlange gestanden haben. Denn der rechtskonforme Umgang mit personenbezogenen Daten ist deutlich komplizierter geworden. Um die Herausforderungen zu erfüllen, können Datenschutz-Spezialisten Abhilfe schaffen und Arbeit abnehmen. "Das Thema Datenschutz wird in den kommenden Jahren immer wieder aufkommen und der administrative Aufwand damit steigen", sagt Bierbach. Schon jetzt würden viele Unternehmen Vollzeitstellen für Datenschutzbeauftragte ausschreiben. Sie verdienen im Schnitt 46.289 Euro pro Jahr.

8.

Kryptologen

Kryptologen sollen für mehr Sicherheit im Netz sorgen. Passwörter, PINs und Kreditkarteninformationen gehören zur begehrten Beute von Cyberkriminellen - und Kryptologen sind für die Ver- und Entschlüsselung von Informationen zuständig. Mit immer komplizierteren Methoden versuchen sie, Daten und sensible Informationen zu kodieren. In der Regel haben sie Mathematik oder Informatik studiert. Ihr Gehalt beträgt durchschnittlich 74.700 Euro jährlich. bre
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