Krisen-PR

Die zehn größten Fettnäpfchen

Die 10 Todsünden in der Krisen-PR
© News Aktuell
Die 10 Todsünden in der Krisen-PR
Die wahre Stärke von Kommunikationsabteilungen zeigt sich oft erst in der Krise. Wenn die Hütte brennt und die Nerven blank liegen, sind Fehler schnell passiert. News Aktuell und Faktenkontor haben auf Basis des gerade erschienenen Buchs "Vordenker in der Krisenkommunikation - 10 Erfolgsrezepte für (Kommunikations-) Manager" von Jörg Forthmann und Roland Heintze die zehn größten Todsünden in der Krisen-PR zusammengestellt.

1.

Spare am Frühwarnsystem

Krisenprävention kostet Geld ohne konkreten Mehrwert. Lohnt sich nicht! 


2.

Tauche erst einmal ab

Verkrieche Dich und lasse Dich verleugnen. Die Krise läuft sich bestimmt alleine tot. 

3.

Ignoriere die Emotionen

Wir sind doch keine Psychiater! Sorgen, Ängste und Nöte der Menschen ignorieren wir komplett. 


4.

Lüge, intrigiere und manipuliere

In der Krise helfen Wahrheit und Klarheit nicht. Lies lieber nochmal Deinen Machiavelli. 

5.

Halte Dich für unfehlbar

Wir machen keine Fehler, auch wenn das jetzt behauptet wird. Einsicht brauchen wir nicht, Konsequenzen aus Fehlern erst recht nicht. 

6.

Sage nur die Wahrheit, wenn es nicht mehr anders geht

 ...und wenn die Wahrheit doch ans Licht kommt, bitte nur scheibchenweise. 

7.

Mach' alles allein

Nur Weicheier brauchen Hilfe. Verzichte auf Verbündete und externe Krisenberater. 

8.

Vernachlässige Social Media

Ich bin nicht in Social Media, und auch kaum jemand anderes aus meinem Bekanntenkreis. Wo soll da die Krise herkommen? 

9.

Schicke erst den Anwalt

Mit Medien-, Straf- und Markenrecht macht das Kill Team aus der Rechtsabteilung jede Krise tot. Erst recht in den sozialen Medien. 

10.

Stelle sicher, dass wenigstens Du überlebst

 Befolge die Regeln #1 bis #9 sorgsam. Geht es trotzdem schief, sorge dafür, dass jemand anderes dafür die Schuld bekommt. 
Die 10 Todsünden in der Krisen-PR
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