James Bond

Das sind die 15 schärfsten Bond-Girls

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Ursula Andress und Halle Berry als Bond-Girls im Bikini
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Ursula Andress und Halle Berry als Bond-Girls im Bikini
Heute startet mit "Spectre" der neue James Bond in den deutschen Kinos. Grund genug für HORIZONT Online, einen Blick auf über 50 Jahre Geschichte mit der 007-Spielfilmreihe zu werfen - genauer gesagt auf die weiblichen Gespielinnen des Geheimagenten. Hier sind die 15 schärfsten Bond-Girls.

1.

Honey Ryder / Ursula Andress  - "James Bond jagt Dr. No" (1962)

Ursula Andress
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Ursula Andress
Warum: Die Schweizerin ist das ultimative Bond-Girl, das mit ihrem Bikini-Auftritt am Strand das Image aller späteren Bond-Girls nachhaltig prägte. Die Szene beeindruckte so sehr, dass sie bis heute schon zweimal in einem Bond-Film nachgestellt wurde. Der berühmte Bikini der Darstellerin wurde 2001 für 35.000 Pfund versteigert.


2.

Pussy Galore / Honor Blackman – "Goldfinger" (1964)

Honor Blackman
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Honor Blackman
Warum: Pussy Galore ist das erste Bond-Girl, das zunächst zu den Bösen gehört. Doch vor allem ist sie der erste Bond-Charakter, deren Name für ein anzügliches Wortspiel verwendet wurde. Derartige doppeldeutige Namen sind seitdem ein fester Bestandteil des Bond-Mythos und lieferten die direkte Vorlage für die Parodie Austin Powers.

3.

Jill Masterson / Shirley Eaton – "Goldfinger" (1964)

Shirley Eaton
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Shirley Eaton
Warum: Jill Masterson hatte wohl einen der kürzesten Filmauftritte aller Zeiten in einem Bond-Film. Sie prägte das Bild der Serie trotzdem nachhaltig durch ihren Filmtod, weil sie von Bösewicht Aurich Goldfinger komplett mit Gold überzogen wird.


4.

Helga Brandt / Karin Dor – "Man lebt nur zweimal" (1967)

Karin Dor
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Karin Dor
Warum: Das einzige deutsche Bond-Girl

5.

Teresa 'Tracy' di Vincenzo / Diana Rigg - "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" (1969)

Diana Rigg
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Diana Rigg
Warum: Teresa di Vincenzo war das erste Bond-Girl, das der promiskuitive Agent auch tatsächlich heiraten wollte. Außerdem spielte die Rolle mit Diana Rigg eine Darstellerin, die ihrerseits als Emma Peel in "Mit Schirm, Charme und Melone" über ausgiebige Erfahrungen als schlagkräftige Geheimagentin verfügte.

6.

Tiffany Case / Jill St. John – "Diamantenfieber" (1971)

Jill St. John
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Jill St. John
Warum: Das fleischgewordene Product Placement unter den Bond-Girls. Schon in "Man lebt nur zweimal" hat mit Kissy Suzuki ein Markenname einen Auftritt als Bond-Girl. Doch Tiffany Case ist nicht nur Diamanten-Schmugglerin, sie wurde auch bei Tiffany's geboren. Enger lassen sich Produkt und Markenname kaum kombinieren.

7.

Andrea Anders, Octopussy / Maud Adams – "Der Mann mit dem goldenen Colt" (1974) & "Octopussy" (1983)

Maud Adams
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Maud Adams
Warum: Maud Adams ist die einzige Schauspielerin, die in zwei Filmen Bond-Girl sein durfte.

8.

Major Anya Amasova / Barbara Bach – "Der Spion der mich liebte" (1977)

Barbara Bach
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Barbara Bach
Warum: Amasova liefert den ultimativen Beweis für die Verführungskünste des englischen Superspions: Sie ist nicht nur KGB-Agentin, Bond hat auch ihren Mann getötet. Und obwohl sie zu Beginn des Films den festen Plan hat, Bond zu töten, endet sie schließlich doch in seinen Armen.

9.

Holly Goodhead / Lois Chiles – "Moonraker" (1979)

Lois Chiles
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Lois Chiles
Warum: Das erste Bond-Girl, das an der Seite von James Bond die Erdumlaufbahn verlassen durfte. Liefert Bond die erste Gelegenheit für eine Liebesszene in der Schwerelosigkeit.

10.

Lisl von Schlaf / Cassandra Harris – "In tödlicher Mission" (1981)

Cassandra Harris
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Cassandra Harris
Warum: Abgesehen von dem aberwitzigen Namen ihrer Figur sticht Cassandra Harris auch in anderer Hinsicht aus der Menge der Bond-Girls heraus. Als sie "In tödlicher Mission" drehte, war sie mit  Pierce Brosnan verheiratet, der Jahre später selbst den Superagenten spielen sollte.

11.

May Day / Grace Jones - "Im Angesicht des Todes" (1985)

Grace Jones
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Grace Jones
Warum: May Day ist das einzige Bond-Girl, bei dem es von Anfang an klar war, dass es keinerlei romantische Beziehungen mit dem Geheimagenten geben würde. Zudem lieferte Grace Jones mit ihrer großen Bildschirmpräsenz den wichtigsten Grund den ansonsten eher enttäuschendsten Bond-Film überhaupt zu sehen.

12.

Dr. Christmas Jones / Denise Richards – "Die Welt ist nicht genug" (1999)

Denise Richards
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Denise Richards
Warum: In der Bond-Welt voller Sex-Bomben in akademischen Berufen stellt Richards als Nuklearphysikerin mühelos einen neuen Standard der Unglaubwürdigkeit auf. Das Drehbuch reduziert allerdings auch konsequenterweise die Momente, in denen sie etwas Wissenschaftliches sagen darf, auf das absolute Minimum.

13.

Jacintha "Jinx" Johnson / Halle Berry – "Stirb an einem anderen Tag" (2002)

Halle Berry
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Halle Berry
Warum: Jinx war das erste Bond-Girl, das dazu auserkoren war, nach ihrem Auftritt bei Bond Star eines eigenen Films zu werden. Diese Pläne zerschlugen sich allerdings.

14.

Vesper Lynd / Eva Green - "Casino Royal" (2006)

Eva Green
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Eva Green
Warum: Vesper Lynd liefert durch ihre Rolle als Doppelagentin nicht nur einen wesentlichen Treiber der Handlung in "Casino Royal", sie definiert auch den Charakter des von Daniel Craig gespielten Bond in den folgenden Filmen. In "Ein Quantum Trost" ist Bond im Wesentlichen damit beschäftigt, den Tod Vespers zu verarbeiten.

15.

Lucia Sciarra / Monica Bellucci – "Spectre" (2015)

Monica Belucci
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Monica Belucci
Warum: Gespielt von der 51-jährigen Bellucci ist Sciarra offiziell das älteste Bond-Girl aller Zeiten. Damit ist sie die erste Bond-Lady unter den Bond-Girls.

Zusammengestellt von Santiago Campillo-Lundbeck und Tim Theobald
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