VW Atlas

Volkswagen feiert den ganz normalen Familien-Wahnsinn

Viel Platz für viel Familenchaos: die neue Kampagne für den VW Atlas in den USA
© Volkswagen
Viel Platz für viel Familenchaos: die neue Kampagne für den VW Atlas in den USA
Eltern kennen das: Die Sommerferien sind vorbei, die Schule beginnt wieder und mit ihr der ganz normale Familien-Wahnsinn am frühen Morgen. Zusammen mit seiner neuen Leadagentur Johannes Leonardo inszeniert Volkswagen das chaotische Familienleben zum Schulanfang jetzt in einem charmanten Werbefilm für den Atlas.
Der neue Spot ist Teil der "Drive-Bigger"-Kampagne, mit der Volkswagen in den USA sein angekratzes Image aufpolieren will. Anders als im ersten Flight, als die Marke ihre Vision der Elektromobilität mitsamt seiner ID-Modelle in den Mittelpunkt rückte, geht es nun mit dem Atlas um ein Modell aus dem boomenden Segment der Midsize-SUV, das in den USA rund zehn Prozent des gesamten Automobilmarktes ausmacht. Da erscheint es nur logisch, dass Volkswagen mit dem neuen Atlas den Turnaround schaffen will. Zur Erinnerung: In Nordamerika verkauft der Hersteller seit dem Dieselskandal etwa acht Prozent weniger Autos als zuvor.


Um die Kunden zu überzeugen, inszenieren Volkswagen und Johannes Leonardo den Atlas als das, was er ist: ein geräumiger und praktischer SUV mit hoher Qualität, in dem die ganze Familie Platz findet und den es ausschließlich mit Benzinmotor gibt. Dazu erzählen Kunde und Agentur zu dem Song "These Are My People" von Johnny Cash die Geschichten von vier echten amerikanischen Familien und ihren chaotischen Morgenritualen: Mit dem Klingeln des Weckers geht es los, die Kinder rennen durchs Haus, kämpfen um ihren Platz im Badezimmer, es gibt Geschrei in Englisch und Spanisch. Doch der wilde Trubel löst sich dann auf, als alle Familienmitglieder im VW Atlas sitzen - und die Fahrt zur Schule beginnen kann.

Die Boschaft von Volkswagen am Ende des Films ist dazu eine doppeldeutige: "There's Room for everyone" verdeutlicht zum einen die Geräumigkeit des beworbenen SUV, der bis zu sieben Sitzplätze bietet. Zum anderen kann der Slogan auch als Statement in Richtung US-Präsident Donald Trump verstanden werden, unter dessen Führung diese Aussage in puncto Migration keine Geltung zu haben scheint.


Bei Johannes Leonardo zeichnen Jan Jacobs, Leo Premutico (Chief Creative Officers), Jimm Lasser (Executive Creative Director), Alice Blastorah (Creative Director / Art Director), Lincoln Boehm (Associate Creative Director / Writer), Gautier Fage (Senior Copywriter), Harry Neville-Towle (Senior Art Director), Dana May (Head of Integrated Production), Benton Roman (Group Executive Producer) und Dennis McKinley (Senior Integrated Producer) für die Kreation verantwortlich. Produziert wurde der Film von Serial Pictures, Regie führte John Hillcoat. Mix und Sound Design übernahm Sonic Uniontt
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