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Diesen Kurzurlaub kann man knicken

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Fernweh? Kann man auch mit Schokolade stillen, sagt Ritter Sport
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Fernweh? Kann man auch mit Schokolade stillen, sagt Ritter Sport
Ritter Sport lädt die Konsumenten zum Verreisen ein - wenn auch nur mit den Geschmacksnerven: Die neue Sonderedition namens Fernweh soll Urlaubsstimmung ohne Langstreckenflug und Sonnenbrand ermöglichen. Die Kampagne mit dem Titel "Knick & Weg: Einfach kurz Urlaub!" kommt von Oddity.
Insgesamt besteht die Fernweh-Edition aus den drei Sorten Hula Hula, Buenos Días und Marhaba, die jeweils für eines der Sehnsuchtsziele Hawaii, Costa Rica und Marokko stehen. Jede Sorte hat ein für das Land typische Zutat. So beinhaltet die Hawaii-Variante etwa Kokoswaffel, bei Buenos Días kommen Mango und Maracuja zum Einsatz. Marhaba setzt sich aus der Kombination Joghurt, Honig und Nuss zusammen.


Die erste Teaser-Kampagne ist bereits Mitte Februar gestartet - allerdings sorgten Ritter Sport und Oddity dabei für reichlich Verwirrung. Denn die auf Instagram gestreuten Teaser-Videos warben für die Fake-Sorten Mistwetter, Hausarbeit und Rush Hour. Mit dem Motto "Jede Menge Stress Einfach immer Alltag!" bauten die Kampagnenmacher zunächst also eine völlig gegenteilige Stimmung bei den Verbrauchern auf. Diese soll durch den eigentlichen Kampagnenstart nun umgedreht werden. Der Hauptteil der Kampagne besteht aus drei Onlinevideos, in denen jeweils eine der Fernweh-Sorten beworben wird. Die Protagonisten können sich dabei mit dem Knicken der Ritter-Sport-Packung an ihren Lieblingsort beamen - Kurzurlaub zum Knicken quasi. Begleitende Social Media-Assets und Display Ads sollen für ein permanentes Grundrauschen sorgen.
Zusätzlich zu den 20-sekündigen Filmen setzt Ritter Sport programmatische Banner ein, die sich je nach Tageszeit und Nutzerprofil an den jeweiligen Betrachter anpassen sollen. In den sozialen Netzwerken aktiviert die Marke ihre Fans durch ein Filter-Game in Kombination mit einem Gewinnspiel sowie einer Mitmach-Aktion, bei der die Nutzer alltägliche Fotos durch einen so genannten Wearable Sticker mit typischen Urlaubsgegenständen wie Strohhut oder Sonnenbrille versehen können. Last but not Least hat Ritter Sport eine eigene Kollektion aus Fernweh-Mode geplant, die über die sozialen Netzwerke beworben wird und über einen externen Shop erworben werden kann. 

Ritter Sport Fernweh: Die Key Visuals, die Banne, die Insta-Filter




Die Digital-Kampagne ist eine Gemeinschaftsarbeit von dem auf Consumer-Marken spezialisierten Agenturzweig Oddity Jungle und der hauseigenen Produktions-Unit Oddity Waves. Oddity kümmert sich auch um die digitale Mediaaussteuerung.
"Die Fernweh-Kampagne soll vor allem jüngere Menschen begeistern. Dabei spielt auch die spezifische Verzahnung von Media und Kreation eine wichtige Rolle", erklärt Eva Reitenbach, Managing Director bei Oddity Jungle. "Wir möchten möglichst relevant für die Zielgruppe sein und das digitale Spielfeld für die Marke nutzen, ohne dabei die klassischen Kanäle zu vernachlässigen."
Ähnlich war Ritter Sport bereits bei der Einführung der "Kakao-Klasse" vorgegangen - und hat dabei auch positive Erfahrungen gemacht, wie Vermarktungschef Malte Dammann kürzlich gegenüber HORIZONT erklärte. Neben der Steigerung der Awareness bei den jüngeren Verbrauchern will sich Ritter Sport durch den staren Digitalfokus vor allem die Rückkanalfähigkeit von Social-Media-Plattformen zunutze machen, um stärker in Dialog mit den Verwendern zu treten.


Die Klassik lässt Ritter Sport bei der Fernweh-Kampagne allerdings nicht außer Acht. So kommen auch die bekannten Out-of-Home-Motive an Bahnhöfen zum Einsatz. Bei der klassischen Werbung wird Ritter Sport von Kolle Rebbe betreut. ire
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