Kampagne von Thjnk Berlin

Warum im neuen Ikea-Spot Dinge verschwinden

Joe - ein kleiner Junge mit großer Einbildungskraft
© Ikea
Joe - ein kleiner Junge mit großer Einbildungskraft
Es ist doch immer dasselbe: Eigentlich will man sich nur ein paar Einrichtungsideen holen, doch am Ende ist der Ikea-Einkaufswagen doch wieder prall gefüllt mir allerlei Kleinkram und Accessoires. Dass dieser Kleinkram durchaus eine wichtige Rolle in unser aller Alltag spielt, will Ikea mit seiner neuen Kampagne unter Beweis stellen. Im Mittelpunkt steht ein TV-Spot, in dem diesmal - dank der ausgeprägten Phantasie des sehr jungen Hauptdarstellers - wirklich sehr sonderbare Dinge passieren.

Wer kennt es nicht - dieses Ikea-Gefühl: Man hat wieder jede Menge Kram gekauft, den man eigentlich gar nicht auf dem (Einkaufs-)Zettel hatte - und daher ein schlechtes Gewissen. Ikea will seine Kunden nun davon überzeugen, dass sie ihr Geld bei einem Shopping-Bummel in den gelb-blauen Möbelhäusern mitnichten aus dem Fenster schmeißen, sondern durchaus sinnvoll anlegen.


Dass der Groschen bei den Kunden fällt, dafür sorgt ein kleiner, sehr phantasievoller Junge namens Joe. Der sitzt zuhause bequem auf einem Korbsessel und beobachtet gelangweilt, wie die Familienmitglieder und Freunde - darunter auch Ikea-Testimonial Smilla - um ihn herum mit allerlei Dingen beschäftigt sind. Es wird gekocht, dekoriert und entsaftet. Doch dann passieren plötzlich seltsame Dinge: Inspiriert durch den Ikea-Katalog stellt er sich vor, was passieren könnte, wenn er mit nur einem Augenblinzeln Produkte von Ikea verschwinden lassen könnte. Und siehe da: Ohne die vielen, wahrscheinlich im Vorbeigehen gekauften Ikea-Produkte wie Gläser, Besteck oder Mülleimer würden viele Dinge in diesem Haus nicht funktionieren. 

"Nicht umsonst heißt es 'Die Welt durch Kinderaugen sehen’. Uns Erwachsenen fehlt oft der Blick für die kleinen Dinge im Leben. Gerade die sind aber oft wichtiger, als uns bewusst ist", erklärt Stefan Schulte, Geschäftsführer Kreation von Thjnk Berlin, die Stoßrichtung des Spots. Das Commercial mit dem Titel "Kleine Dinge, große Wirkung." hat die Agentur gemeinsam mit den Produktionsfirmen CFS Krug und Bigfish sowie Regisseur Frieder Wittich und Kameramann Bjørn Haneld umgesetzt. Beim Kampagnenshooting hat Thjnk erneut mit Fotograf Sigurd Kranendonk zusammengearbeitet.


Das Commercial ist bereits seit dem Wochenende in den TV-Werbeblöcken zu sehen, wird nun aber auch Online und via Social Media ausgespielt. Neben weiteren diversen Online-Kurzformaten, die die Geschichte von kleinen Dingen mit großer Wirkung weiter erzählen, begleiten Radiospots die Kampagne. mas

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