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Wieso Daniel Craig einfach nicht von James Bond loskommt

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Daniel Craig nimmt sich und sein James-Bond-Image in dem Heineken-Spot nicht allzu ernst
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Daniel Craig nimmt sich und sein James-Bond-Image in dem Heineken-Spot nicht allzu ernst
Am 2. April kommt der neue James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" in die Kinos. Es ist der fünfte und letzte mit Daniel Craig als Darsteller des berühmtesten Agenten der Welt. Heineken, Markenpartner des Bond-Franchise, startet schon jetzt seine Kampagne mit dem 51-jährigen Briten in der Hauptrolle. In dem cineastischen Werbespot zeigt sich: Man bekommt James Bond zwar aus Daniel Craig, aber Daniel Craig nicht aus James Bond.
Der von Heineken-Leadagentur Publicis entwickelte Zweiminüter zeigt den Schauspieler beim Relaxen im Urlaub in Italien, als er die Benachrichtigung auf sein Smartphone bekommt, dass ein Taxi für ihn bereitsteht. Nach einer überraschend actionreichen Taxifahrt vergisst der Protagonist dann seinen Pass im Wagen. Also fragt sich Craig: Was würde James Bond tun? Denn der ist schließlich nicht nur extrem sportlich, sondern hat auch für jedes Problem eine clevere Lösung parat. Dumm nur, dass das im echten Leben alles gar nicht so einfach ist - auch wenn einen alle für 007 halten. Erst recht, wenn man Smoking und Fliege trägt.


Mit dem Film und der Botschaft "Einmal James Bond, immer James Bond" würdigen Heineken und Publicis Craig vor seinem letzten großen Auftritt als berühmtester Agent der Welt. Dabei erinnern die starke Blockbuster-Produktion von Smuggler (Regie: Miles Jay) und das Setting an die bekannten Bold-Filme. Der entscheidende Unterschied: Testimonial Craig zeigt in der Rolle als er selbst ein sympathisches Talent zur Selbstironie - und Heineken das Talent für den klugen Twist im Sinne der Marke: Denn das Signature-Getränk, das Craig am Ende des Films in einer noblen Bar vom Barkeeper gereicht bekommt, ist natürlich kein Martini, sondern eine kühle Flasche Heineken. Und die kommt zum Glück nicht geschüttelt.

Ähnlich selbstironisch präsentierte sich der Schauspieler bereits in einer Kampagne für Vodafone vor drei Jahren: Damals ließ Craig in dem Kampagnenspot für Giga TV sogar eine auf ihn zugeschnittene Rolle sausen, weil er lieber auf der heimischen Couch das Streaming-Angebot des Telekommunikationskonzerns genießen wollte. tt
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