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Dieser Film über ein japanisches Rugbyteam ist ein starkes Statement für Gender Equality

Guinness feiert in seiner neuen Kampagne die Rugby-Spielerinnen Japans
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Guinness feiert in seiner neuen Kampagne die Rugby-Spielerinnen Japans
Unter dem Motto "Made of More" würdigt Guinness bereits seit 2011 Menschen, die gegen jeden Widerstand selbstbewusst ihren eigenen Weg gehen. Der neueste Aufschlag im Rahmen der Kampagne könnte aktueller nicht sein. Kurz vor dem Start der Rugby-Union-Weltmeisterschaft erzählt die irische Kult-Biermarke gemeinsam mit Stammagentur AMV BBDO die Geschichte des ersten japanischen Frauen-Rugbyteams - und liefert so ein starkes Statement für Gender Equality.
Neben einem 60-sekündigen atmosphärischen Werbefilm (siehe oben) ist eine fast fünfminütige Minidoku über das Frauen-Rugbyteam "Liberty Fields" das Herzstück der Kampagne. Guinness und AMV BBDO porträtieren dabei gleich mehrere Rugby-Spielerinnen, die 1988 das Team unter schwierigen Vorzeichen gegründet haben. Denn damals hat der japanische Rugbyverband Frauen noch untersagt, unter seinem offiziellen Banner die Sportart auszuüben. Der Grund: Angeblich sei der Sport zu gefährlich für Frauen.
Doch die "Liberty Fields" ließen sich nicht unterkriegen und gründeten ihren eigenen Verband. Der große Einsatz zahlte sich aus: 1991 nahm Japan erstmals mit einem Team bei der Rugby-Weltmeisterschaft der Frauen teil - ohne Trainer, ohne Teamarzt und ohne Unterstützung von Fans. Auch wenn es gegen die professioneller aufgestellten Französinnen bei dem Turnier direkt eine herbe Niederlage setzte: Allein die Teilnahme bei der WM erfüllte die Spielerinnen mit großem Stolz, der bis heute nachhallt. Und genau den halten Guinness und AMV BBDO in dem Dokuclip auf bewegende Weise fest.


So ist der jüngste Flight der "Made-for-More"-Kampagne nicht nur ein wahrhaftes Plädoyer für Charakterstärke und Teamgeist, sondern auch ein starkes Zeichen für Gender Equality. Schließlich stärkt Guinness mit den Filmen weiter seine Positionierung im Rugby-Umfeld. Die Marke ist unter anderem Sponsor des ruhmreichen Six-Nations-Turniers.

Bei AMV BBDO zeichnen Nick Hulley, Nadja Lossgott (Creative Directors), Alex Grieve (Copywriter), Adrian Rossi (Art Director), Zak Loney (Social Creative), David Edwards, Lisa Stoney, Alaina Crystal (Planners), Michael Pring, Nick Andrew, Tessa Brisbane, Luke Hickey, Sam Ayre, Flynn Leslie (Account Management) sowie Nick Godden und Frankie Burwell-Wright (Producers) verantwortlich. Produziert wurden die Filme von Stink, Regie führte Eliot Rausch. Die Postproduktion übernahm Untold, die Audio Post kommt von 750 MPH. Für Mediaplanung und -einkauf ist Carat zuständig. tt
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