"We love Coco"

Warum Lidl einen Nerd in einen krassen Hip-Hopper verwandelt

Der Internet-Clip "We love Coco" arbeitet mit vielen Klischees
© Lidl via Youtube
Der Internet-Clip "We love Coco" arbeitet mit vielen Klischees
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Lidl legt regelmäßig Internet-Clips vor, mit denen der Discounter das Web aufmischen will. Der Edeka-Diss "Li Dl Land" kam im vergangenen Herbst besonders gut an und wurde zum Viralhit. Am Pfingstsonntag veröffentlichte Lidl nun den Eineinhalbminüter "We love Coco". Der Spot trieft vor Klischees von coolen Kids und nerdigen Nachbarsjungen und arbeitet mit viel Liebe zum Detail. Dabei bewirbt das Neckarsulmer Unternehmen seine Kokosnuss-Aktionsprodukte, die ab dem 24. Mai in den Filialen erhältlich sind.
Polizei-Sirenen, Gangster-Musik, eine weiße Limousine: Zu Beginn mutet die Kulisse im Lidl-Clip wie ein Action-Film an. Doch dann werden die Protagonisten gezeigt: Ein Mädchen in zerrissener Jeans und zwei Muskelprotze, die an dem Auto schrauben. Spontan verfallen sie in Tanzmoves und bringen die Limousine zum Wackeln. Dabei wird die hippe Gruppe von einem Jungen mit Hornbrille beobachtet. Aus Versehen trifft dieser mit seiner Steinschleuder das Auto - und flieht auf seinem Fahrrad. Eine Verfolgungsjagd sparen sich die Muskelprotze und werfen lediglich eine Kassette nach dem nerdigen Jungen. Der hört sich die Tracks an und verfällt bei den zweideutigen Klängen von "I'm in love with the coco" von O.T. Genasis prompt selbst in Gangster-Stimmung.

Mit dem Clip bewirbt Lidl sein Aktionsprodukt "We love Coco", das ab dem 24. Mai in den Regalen steht. Dabei handelt es sich um einen veganer Joghurt aus Kokosmilch in vier Sorten, der für 99 Cent verkauft wird. Neben dem Spot, der in den sozialen Medien verbreitet wird, wurde eine Microsite zu "We love Coco" eingerichtet, die auch auf andere Kokos-Produkte verweist.

Idee und Konzeption des Spots entstanden inhouse bei Lidl. Nach Informationen von HORIZONT Online wurde der Clip von Constantin Entertainment produziert. Die Agenturen BBDO, Glück und Überground, die zum Agenturpool von Lidl gehören, waren demnach allesamt nicht involviert. Auch Le Geek ("Li Dl Land") zeichnet nicht verantwortlich.

Auf Facebook kommt der Eineinhalbminüter bei den meisten Usern gut an: 
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