Virtual Reality

Mini macht cineastisches Storytelling mit dem Rundumblick

Mini experimentiert mit dem Hypethema Virtual Reality
© Mini
Mini experimentiert mit dem Hypethema Virtual Reality
Die BMW-Marke Mini geht unter die Cineasten - und verdingt sich zugleich als Virtual-Reality-Pionier. Der Autobauer startet eine weltweite Marketingkampagne mit zwei aufwendig produzierten Kurzfilmen, bei denen sich die Zuschauer frei im virtuellen Raum umsehen können. Am besten funktioniert das auf dem Smartphone - oder mit einer der 140.000 Virtual-Reality-Brillen, die Mini kostenfrei verteilt.
Das Gadget basiert auf dem Google Cardboard, das bei den Cannes Lions mit dem Grand Prix in der Kategorie Mobile prämiert wurde und schon Marken wie Volvo und Mercedes-Benz zu VR-Experimenten inspirierte. Der Einsatz der von Mini verteilten Brille ermöglicht dem Zuschauer einen 360-Grad-Blick um das Geschehen in den beiden sechsminütigen Filmen "Real Memories" und "Backwater" - ebenfalls möglich ist das über die Youtube-App für mobile Endgeräte. In Kürze sollen die Videos auch für die VR-Brillen Samsung Gear und Oculus Rift verfügbar sein.


Beworben werden die Filme über Youtube-Pre-Rolls sowie auf verschiedenen Social-Media-Plattformen, zusammengeführt wird die Kampagne auf einer Plattform im Netz. Gedreht wurde in Barcelona mit einem Custom Stereo Rig mit 9 RED Dragon Kameras und einer kombinierten Auflösung von 14k. Kreiert und konzipiert hat die Kampagne die Agentur KKLD mit Sitz in Berlin und New York, die Filmproduktion verantwortete UNIT9. Die Regie übernahm Gevorg Karensky.
Mini ist eine der ersten Marken, die beim Dialog mit den Endverbrauchern mit dem Trendthema Virtual Reality experimentiert - und das Thema könnte künftig weiter an Relevanz hinzugewinnen: Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" arbeitet Facebook offenbar an einer eigenständigen Video-App, die 360-Grad-Blickwinkel ermöglichen soll. Funktionieren soll die App mit Android- und iOS-Geräten. fam
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