Mobiler Drive-In

Wie McDonald's in Brasilien Foodtrucks Konkurrenz macht

Der mobile Drive-In war in den Straßen von Sao Paulo unterwegs
© McDonald's
Der mobile Drive-In war in den Straßen von Sao Paulo unterwegs
In fast jeder Großstadt gibt es sie inzwischen en masse: Foodtrucks. Die Mini-Trucks bieten der arbeitenden Bevölkerung eine schnelle und stilvolle Abwechslung zur Kantinen-Tristesse. Gleichzeitig graben sie Schnellrestaurants das Wasser ab. McDonald's hat in der brasilianischen Metropole Sao Paulo deshalb einen eigenen Food-Truck auf die Straßen geschickt.
Genauer gesagt handelt es sich um einen mobilen Drive-In. Dieser bot an einer Ampel wartenden Autofahrern vom Kaffee über Eiscreme bis hin zum kompletten Mac-Menü nahezu das vollwertige Angebot der stationären Filialen an. Die Kunden mussten dafür nicht einmal ihren fahrbaren Untersatz verlassen.
Das mobile McDonald's-Restaurant hat gegenüber anderen Food-Trucks damit den Vorteil, dass es zu den Menschen kommt, statt umgekehrt. Man habe die Gewohnheit der Menschen, durch den Drive-In bei McDonald's zu fahren, einfach umgekehrt, sagt Roberto Gnypek, Marketing-Chef von McDonald's in Brasilien, gegenüber Creativity Online.



Die Idee stammt von der Agentur DPZ&T aus Sao Paulo. Die Kampagne sollte die Menschen daran erinnern, dass auch in Brasilien immer ein McDonald's-Drive-In ganz in der Nähe sei, sagt Executive Creative Director Sergio Mugnaini.

Offensichtlich kommt die Kampagne bei den Menschen gut an: Auf Facebook stehen bereits 7,3 Millionen Views für das Kampagnen-Video zu Buche. Und auch im Straßenverkehr hat McDonald's offenbar niemanden groß verärgert: Laut Agentur habe die Aktion keinen größeren Stau in der Millionen-Metropole verursacht. ire
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