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Wie Sheldon Cooper der Chip-Marke zu einem Big Bang verhelfen soll

Sheldon Cooper spielt mit der neuesten Intel-Technik
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Sheldon Cooper spielt mit der neuesten Intel-Technik
Intel gilt mit seiner Ingredient-Kampagne "Intel Inside" als einer der großen Erfolgsbeispiele der Markenführung. Jetzt will der Konzern diesen Erfolg wiederholen und hat dazu Jim Parsons, besser bekannt als Ultra-Nerd Sheldon Cooper, an Bord geholt. Der Auftaktspot zur neuen Realsense-Technologie von Intel ist zugleich auch die Premierenarbeit von Intels neuer Agentur McGarry Bowen.
Die Realsense-Technologie ist ein eingetragenes Warenzeichnen von Intel für Hardware und Software, die 3D-Scans, Motiontracking und die leichtere Bearbeitung digitaler Bilder ermöglichen solle. Ähnlich wie bei den mit "Intel Inside" beworbenen Chips soll Realsense ab Anfang 2015 in der Hardware von Acer, Asus, HP, Dell, Lenovo und Fujitsu integriert werden und als Ingredient Brand die Attraktivität des Gesamtprodukts steigern.


In dem Auftaktspot, dem noch weitere folgen sollen, tritt Schauspieler Parsons zwar ohne explizite Namensnennung seiner Fernsehrolle auf, verkörpert aber eindeutig den Charakter des technologieverliebten und selbstbezogenen Sheldon Cooper, der sein Glück gar nicht fassen kann, die neuesten Produkte in Intels Gehimlabor ausprobieren zu dürfen. Zwar wird er schnell von der Security geschnappt und vor die Tür gesetzt, doch das hindert ihn nicht daran, sofort alle Geheimnisse des Labors auszuplaudern.

Es darf vermutet werden, dass Intel gerne eine explizite Verbindung zu den Charakteren der Sitcom "The Big Bang Theory" gehabt hätte. Schließlich gehört die Serie derzeit in den USA und weltweit zu den erfolgreichsten Comedyformaten überhaupt. Außerdem dürften die Anzahl an relevanten Zuschauern angesichts der häufigen Wissenschaftsanspielungen in diesem Programmumfeld besonders hoch sein. Aber gerade der überwältigende Publikumserfolg des Formats dürfte die Kosten für eine offizielle Lizenzierung in eine selbst für Intel nicht mehr finanzierbare Höhe getrieben haben. Da war es dann wesentlich kostengünstiger, den Schauspieler Jim Parsons zu verpflichten und die Assoziationen zu seiner Fernsehrolle den Zuschauern zu überlassen. cam
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