Domino-Billboard

Wie Ikea den Spieltrieb in der Stockholmer U-Bahn weckt

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Mit interaktiven Digital-Billboards regt Ikea in Schweden zum Spielen an
© Screenshot Youtube
Mit interaktiven Digital-Billboards regt Ikea in Schweden zum Spielen an
Interaktive Billboards liegen ja seit einiger Zeit im Trend. Dabei werden sie besonders in U-Bahn-Stationen gerne eingesetzt, weil sie dort gut sichtbar sind und vielen Menschen auffallen. Ikea liefert in Stockholm jetzt ein neues Beispiel für das kreative Spiel mit gleich mehreren digitalen Werbeflächen.
Die ungewöhnliche digitale Outdoor-Kampagne, die von der schwedischen Agentur Futurniture entwickelt wurde, ist vor allem deshalb besonders, weil gleich mehrere Billboards in den Verlauf integriert werden - und das auf die wohl denkbar simpelste Weise: Zu sehen ist eine ganze Reihe aufgestellter Dominosteine, die durch die Screen-Berührung eines Passanten zum Fallen gebracht werden. Der Dominoeffekt wird in der Stockholmer U-Bahn-Station dann über mehrere digitale Werbetafeln fortgesetzt, ehe am Ende der Hinweis auf die neue Spielkollektion der Möbelhauskette "Lattjo" steht, die in diesem Monat gelauncht wird.

Der Ikea-Auftritt, der auf eindrucksvolle Weise die Faszination umfallender Dominosteine demonstriert, ist nicht der einzige, der in diesem Jahr Passanten zum Mitmachen animiert: Im Frühjahr half Fiat (Kreation: Leo Burnett, Frankfurt) mit einem sexy Billboard beim Einparken in der Innenstadt, während Lew'Lara/TBWA in Brasilien für Gähn-Attacken sorgte und die Menschen so für einen Kaffee erwärmen wollte. Unvergessen ist natürlich auch die großartige "Social Swipe"-Kampagne, die Kolle Rebbe 2014 für Misereor zahlreiche Kreativpreise bescherte. tt
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