Coca-Cola Bottlebeats

So sieht die legendäre Coke-Flasche als Musikstück aus

Das Key Visual der "Bottlebeats"-Kampagne
© Coca-Cola
Das Key Visual der "Bottlebeats"-Kampagne
Coca-Cola setzt die Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag seines ikonischen Flaschendesigns fort. Anders als beim Kickoff der Kampagne steht diesmal allerdings nicht Bewegtbild im Mittelpunkt, sondern, wie so oft bei Coke, Musik. Dafür macht sich die Marke die Onlineplattform Soundcloud zu Nutze.
Dort hochgeladene Sounddateien werden visualisiert, indem Frequenzen und Hochtöne als Balken dargestellt werden. Diese so genannte Waveform gibt der Datei somit quasi ein Gesicht.


Die Idee von Ogilvy bestand darin, ein Musikstück zu komponieren, dessen Visualisierung exakt wie die Wellenform der Kult-Flasche von Coke aussieht. Heraus kam "Bottlebeats - The Birthday Bottle Song". Darin vereint Coke zwei Dinge, die fest zur DNA der Marke gehören: Das in aller Welt bekannte Flaschendesign sowie Musik, die in der internationalen Markenkommunikation von Coca-Cola immer eine große Rolle gespielt hat. Man denke etwa an "I'd like to buy the World a Coke" und das legendäre "Hilltop-Commercial" aus dem Jahre 1971.


Bei "Bottlebeats" kommt noch eine weitere Komponente zum Tragen, die durch den Siegeszug der sozialen Medien ebenfalls eng mit Coca-Cola verbunden ist: Der Flaschensong kann via Soundcloud natürlich geteilt und als Geburtstagswunsch an Freunde oder Familie verschickt werden. Auf diese Weise folgt "Bottlebeats" in gewisser Weise der Kampagne "Share a Coke with...", bei der personalisierte Colaflaschen verschickt werden konnten.


"Ziel war es, nicht nur den 100. Geburtstag der Coke-Flasche zu zelebrieren, sondern mit der Coke-Flasche die Geburtstage aller Menschen zu feiern, was vielmehr der Ideologie von Coca-Cola entspricht", erklärt Leonardo O'Grady, Director Integrated Marketing Communications bei Coca-Cola für Nordwesteuropa und Skandinavien. Zugleich hat der Brausehersteller mit der Soundcloud-Kampagne Tradition und Moderne verbunden: "Mit Bottlebeats haben wir es geschafft, das Gefühl und die Ästhetik der ikonischen Cola-Flasche in ein völlig neues Medium zu übersetzen", sagt Nico Ammann, Kreativdirektor bei Ogilvy & Mather Advertising Frankfurt. Eine ähnliche Idee setzte Coke übrigens bereits vor zwei Jahren um, als der japanische DJ Jun Fujiwara Colaflaschen in Mini-Soundstudios verwandelte.


Die Komposition stammt von Ogilvy-Copywriter Thorsten Büsser und Pearls Music in Frankfurt. Bei der Agentur waren darüber hinaus Executive Creative Director Felix Fenz und Chief Creative Officer Stephan Vogel sowie Philipp Unterreiner, Hendrik Frey, Constantin Camesasca (Art), Michael Fucks, Matthias Jannke (Account Management), Julia Stärkel (Producer) und Jens Steffen (Technical Director) an der Entwicklung der Kampagne beteiligt. ire
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