re:publica ist gesetzt

Ran an die Jüngeren

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Die ARD sucht jüngeres und digital-affines Publikum zu erreichen.
© Messe Berlin
Die ARD sucht jüngeres und digital-affines Publikum zu erreichen.
Das jahrelange Engagement der ARD auf der IFA Berlin zu beenden, haben Mitte Dezember die Intendanzen der Sendeanstalten beschlossen.

Auf ihrer Sitzung in Potsdam votierten sie stattdessen dafür, die ARD-Präsenz auf der re:publica ab 2023 ausbauen. Der ARD-Vorsitzende Tom Buhrow: „Wir treiben die Reformen weiter voran und setzen unsere Priorität im Digitalen. Dafür müssen wir uns auf andere Bereiche fokussieren und Mittel umschichten. Die ARD war über viele Jahre gerne zu Gast bei der IFA Berlin und hat sich dort dem Publikum präsentiert. Nun ist die Zeit für neue Dialogformate, um unmittelbarer und kontinuierlich mit allen Menschen im Gespräch zu bleiben.“ Die ARD überprüfe deshalb ihre Gesamtkonzeption für die ARD-Präsenzen auf Messen und Kongressen mit dem Ziel, noch intensiver in den direkten Austausch mit den Nutzenden zu kommen. Die re:publica biete nach Ansicht der ARD-Intendanz eine geeignete Plattform, um einem jüngeren und digital-affinen Publikum das vielfältige Angebot der ARD zu präsentieren.

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