Neukonzeptionierung

Stärker Betonung auf Markenkern

   Artikel anhören
Die Musikmesse wird nun doch nicht parallel zur Buchmesse im Herbst durchgeführt, sondern erst wieder im Frühjahr 2022.

 Die Messe Frankfurt plant mit einem Termin im zeitlichen Umfeld der Prolight + Sound im April. Gemeinsam mit der Branche, ihren Verbänden und weiteren Partnern aus der Kultur- & Kreativwirtschaft werden derzeit Formate und Inhalte für eine Veranstaltung erarbeitet, die den Anforderungen und Zielen aller Beteiligten Rechnung tragen soll. Fest aber steht: Der Markenkern bleibt bestehen, das Fördern des aktiven Musizierens. Dieser soll stärker betont werden - und der „evolutionäre Weg von einer Produktschau hin zu einer umfassenden Veranstaltung für Musikszene und alle Musikbegeisterten, die die Musik selbst in den Mittelpunkt stellt, konsequent weiter verfolgt werden“, heißt es von den Messeverantwortlichen.



In diesem Jahr bleibt es in Frankfurt ruhig: Die aktuellen Rahmenbedingungen lassen dieses interaktive Konzept nicht zu, das sich gleichermaßen an Einsteiger, Profis, Kinder und Familien richtet. Das begleitende Musikmesse Festival mit zuletzt 100 Konzerten, wesentlicher Bestandteil des Gesamtevents, ist gleichermaßen betroffen und findet ebenfalls nicht statt. „Wie keine andere Branche lebt Musik vom intensiven persönlichen Austausch, vom gemeinschaftlichen Konzerterlebnis bis zum Instrumentalworkshop. So hoffen wir, eine realistische Perspektive für alle Beteiligten im kommenden Jahr schaffen zu können“, sagt Stephan Kurzawski, Mitglied der Geschäftsleitungr Messe Frankfurt Exhibition – „sofern es die Situation zulässt.“ In den nächsten Monaten wird die Messe Frankfurt gemeinsam mit der Musikwirtschaft tragfähige Möglichkeiten diskutieren, wie Europas größte Fachmesse der Musikwirtschaft  noch besser den situativen Bedarfen aller Anspruchsgruppen gerecht werden kann.

stats