Neue Services

Hybride Zukunft kann kommen

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Damit der Re-Start auch klappt, kündigt Kölns Messechef Gerald Böse neue Services an.
© Koelnmesse
Damit der Re-Start auch klappt, kündigt Kölns Messechef Gerald Böse neue Services an.
Wenn der Messestand in Köln steht und der Aussteller aber daheim in Asien bleiben muss …

dann weiß die Koelnmesse künftig Rat, denn sie ist „bestens eingestellt auf die hybride Zukunft des weltweiten Messegeschäfts“, sagt Kölns Messechef Gerald Böse. Hybride Veranstaltungen, das heißt im Kern: Menschen vor Ort in den Messehallen vernetzen sich mit Geschäftspartnern rund um den Globus, die den Weg zu einer Messe nicht antreten können. Neue Services machen es möglich: Beispielsweise können Aussteller ihre Zielgruppen erreichen, ohne selbst physisch auf der Messe zu sein. Das Unternehmen organisiert ihren Stand vor Ort und sorgt neben Personal auch für die nötige technische Ausstattung, um sie virtuell einzubeziehen. So können sie ihre Kontakte auch aus der Distanz persönlich pflegen. Zum Leistungsumfang zählen der Messestand mit Video-Conferencing-Bereich, Anlieferung, Aufbau und Dekoration mit kundeneigenen Exponaten sowie grafische Standgestaltung und Personal. Zudem unterstützt es seine ausstellenden Kunden bei der professionellen redaktionellen Konzeption, Produktion und Veröffentlichung von Inhalten für die digitalen Angebote der Koelnmesse, damit sie Partner und potenzielle Kunden vor der Messe erreichen, direkt vor Ort und darüber hinaus gezielt und ortsunabhängig. Dieser Service umfasst Beratung zu Zielsetzung, Kanalwahl und digitalem Angebot, außerdem Entwicklung und Konzeption von Storyboard, Umsetzung und Produktion. Noch Zukunftsmusik, aber ebenfalls bereits in Planung ist der Einsatz von Fair Scouts: Sie sollen beispielsweise Recherche, Standbesuche, Kontaktanbahnungen und Dokumentation im Auftrag von Fachbesuchern übernehmen, die nicht vor Ort sind.

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