Keine Öffnungsperspektive

Absage unumgänglich

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Im Februar 2020 konnte die Art Karlsruhe noch durchgeführt werden.
© Messe Karlsruhe / Jürgen Rösner
Im Februar 2020 konnte die Art Karlsruhe noch durchgeführt werden.
Aufgrund der fehlenden Öffnungsperspektive für das Messe- und Veranstaltungswesen und der damit verbundenen mangelnden Planungssicherheit, sieht sich die Messe Karlsruhe zu einer Absage ihrer Kunstmesse gezwungen. Die Veranstaltung, die hochkarätige Kunst der letzten 120 Jahre präsentiert, war bereits Ende letzten Jahres in den Mai verschoben worden. Die nächste Ausgabe der Messe findet nun erneut im Februar statt, um damit auch langfristig ihrem gewohnten Termin zu Beginn des Kunstmessejahres treu zu bleiben.

Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe, begründet die Entscheidung: „Eine Messe erfordert mehrere Monate Vorbereitungszeit aller beteiligter Akteure. Trotz permanent weiterentwickelter und an die aktuelle Lage anpassungsfähiger Corona-Schutzkonzepte gibt es zurzeit keine tragfähigen Öffnungsperspektiven für die Branche, die unseren Kunden, Partnern und Kollegen jetzt die benötigte Planungssicherheit für den Mai 2021 bieten. Deshalb ist eine Absage der diesjährigen Art Karlsruhe leider unumgänglich.“

Zum geplanten Termin im Mai wird die Messe Karlsruhe mit neuen digitalen Lösungen eine Plattform bieten: Wenn Kunst auch die direkte Begegnung braucht, entwickeln die Verantwortlichen aktuell hybride und digitale Formate, die die Messe vor Ort ergänzen und auch über die Pandemie hinaus Bestand haben sollen. Mit individuellen Formaten will die Messe auch zuhause Freude an der Kunst verbreiten.

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