Das Momentum mitnehmen

„Wir brauchen etwas Großes“

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"Wir müssen für eine umfassende Öffnung des Famab sorgen", sagt dessen Vorsitzender Jörn Huber.
© Ottomisu
"Wir müssen für eine umfassende Öffnung des Famab sorgen", sagt dessen Vorsitzender Jörn Huber.
Der Kommunikationsverband Famab will sich als Forward neu aufstellen und sich stärker für die Veranstaltungswirtschaft in der Politik engagieren. Zusammen mit der #AlarmstufeRot und anderen will er das Gewicht für die Branche dort hochhalten, auf dass sie nie wieder vergessen wird.
Rund 140 Gruppierungen und Verbände gibt es in der Veranstaltungswirtschaft, viele von ihnen sind seit Beginn der Corona-Krise neu entstanden. Die Zahl zeigt auf der einen Seite, wie vielfältig die Branche ist und wie heterogen ihre Interessenlagen sind, aber der anderen auch, wie zersplittert sie ist. „Je diffuser, desto schwieriger wird es in der Politik“, fasst Jörn Huber, der Vorstandsvorsitzendes des Famab seine Erfahrungen aus den vergangenen 15 Monaten zusammen. Zusammen mit seinen Vorstandskollegen wird er den Mitgliedern auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Mitte Juni deshalb empfehlen, den Querschnittsverband neu aufzustellen – mit neuer Struktur und neuem Namen: Forward – oder kurz fwd: soll er heißen. „Die Interessenvertretung braucht den Wandel, denn auch unsere Branche hat sich durch Corona massiv verändert“, sagt Huber. Dazu kommt: „Wir müssen uns selbstkritisch eingestehen, dass wir bei den Regierenden bei weitem nicht erreicht haben, was wir uns gewünscht haben und was nötig gewesen wäre.“ Für das Führungsgremium „seines“ Verbandes folgt daraus, „dass wir für eine umfassende Öffnung des Famab sorgen müssen.“ Wie eine Bundesvereinigung aussehen könnte, was für Aufgaben sie hätte und was das für den Wirtschaftszweig bedeutet, darüber äußert sich Jörn Huber in HORIZONT 21 | m+a report ausführlich – jetzt hier im E-Paper weiterlesen.
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