Bundesvereinigung gegründet

Veranstaltungswirtschaft bündelt Kräfte

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Die Bundesvereinigung Forward wird ihren Weg machen.
© Simon Rae/Unsplash
Die Bundesvereinigung Forward wird ihren Weg machen.
Der Famab ist Geschichte, jetzt geht es Forward.

In einer außer außerordentlichen Mitgliederversammlung stimmten die Mitglieder am 11. Juni für eine Weiterentwicklung ihrer 1963 als Fachverband Messe- und Ausstellungsbau gegründeten Organisation zu Forward Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft, kurz fwd:. Die sollte solle vordenken, „voranschreiten, prägen und beeinflussen zu Gunsten aller in der Branche, für unsere gemeinsamen Bedürfnisse“, hatte der Vorsitzende Jörn Huber im Vorfeld im Gespräch mit m+a gesagt.


Den Verantwortlichen war die Anspannung vor den einzelnen Abstimmungen anzumerken. Huber sprach von einer „Entscheidung historischen Ausmaßes“, sei doch das Votum, aus dem Kommunikationsverband Famab eine Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft zu formen, ein tiefgreifendes. Dennoch warb er bei den 220 Mitgliedern eindringlich für diesen Schritt: „Wir entscheiden heute nicht nur über Mitgliedschaften im Verband, sondern auch über die Zukunft der Branche.“ Der Forward werde sich stärker für die Veranstaltungswirtschaft in der Politik engagieren und dafür auch um Unterstützung bei anderen Gruppierungen und Verbänden werben. „Wir brauchen etwas Großes“, lautete seine Ansage, aus der heterogenen Branche eine Bundesvereinigung zu formen, um nie wieder vergessen zu werden. „Wenn wir jetzt  etwas Neues machen wollen, können wir das nicht nennen wie das Alte. Das ist eine Chance, die es zu nutzen gilt.“ Auch machte er klar, dass mit einem positiven Votum die Entwicklung der neuen Organisation erst beginnen würde.

„Wir wollen agiler, flexibler, schneller werden“ hatte Jörn Huber in seiner Eröffnungsrede gesagt. „Schneller“ hat schon mal geklappt: Das Kapitel Famab war fix abgeschlossen. Zwei Stunden waren für die außerordentlichen Mitgliederversammlung angesetzt, nach nicht einmal einer Stunde waren die neue Satzung und eine neue Beitragsordnung abgesegnet und drei neue Fachvorstände mit überwältigender Mehrheit gewählt. Christian Seidenstücker, Joke, Bremen, Tom Koperek, LK Essen, und Christian Eichenberger, Party Rent, alle im Vorstand der #AlarmstufeRot, engagieren sich ab sofort auch für die neue Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft Forward. Die Reise kann beginnen.

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