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Ex-Chefs von Serviceplan Köln starten eigene Agentur

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Oliver Grüttemeier (l.), Christina Schilde und Tobias Liu sind Vow to the new
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Oliver Grüttemeier (l.), Christina Schilde und Tobias Liu sind Vow to the new
Die beiden ehemaligen Geschäftsführer von Serviceplan Köln, Oliver Grüttemeier und Tobias Liu, melden sich mit einer eigenen Firma zurück. Zusammen haben sie die Agentur Vow to the new gegründet, die ihren Sitz ebenfalls in Köln hat. Zum Startteam gehört neben den beiden Gründern auch Kreativdirektorin Christina Schilde. Sie hat zuvor ebenfalls für Serviceplan Köln gearbeitet.
Vow to the new positioniert sich als "Agentur für Unternehmen in nachhaltigem Wandel", die nicht weniger als "Markenidentitäten und Kommunikationslösungen mit Relevanz für Zukunft und Gesellschaft entwickelt", heißt es in einer Pressemitteilung. Für welche Auftraggeber das zunächst dreiköpfige Team, das zusätzlich auf Freelancer zugreift, tätig wird, wollen die Gründer noch nicht verraten. Es soll aber bereits Kunden geben. Ansprechen will man in erster Linie Unternehmen aus dem Mittelstand.

"Wir glauben, dass die Kraft des Neuen der Antrieb für nachhaltigen Erfolg ist. Die Menschen erwarten jetzt Haltung. Und Handlungen. Für Unternehmen bedeutet das: Sie müssen echte Positionen statt grüner Berichte liefern", fordert Grüttemeier. Um dem eigenen Nachhaltigkeitsanspruch gerecht zu werden, will die Agentur 10 Prozent ihrer Arbeitszeit sowie 10 Prozent der Gewinne in ökologische und soziale Projekte investieren. Wo genau man sich engagiert, wollen die Gründer gemeinsam mit dem Agenturteam bestimmen.

Grüttemeier und Liu hatten Serviceplan Köln Ende vorigen Jahres verlassen. Damals hieß es, dass sie sich schon länger mit dem Gedaken tragen, gemeinsam eine eigene Agentur zu gründen - in etwas kleinerem Rahmen als bei Serviceplan. Gleichzeitig schien dort der Wunsch der beiden Manager nicht ganz ungelegen zu kommen, weil man dadurch die Führung in Köln neu aufstellen konnte. An der Spitze der Niederlassung stehen seit Anfang 2021 Anna Lee Sønnichsen und Kreativchef Jan Propach. mam
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