"The Power of No"

ADC fordert von der Kreativbranche Haltungen ein - und gibt Speaker und Jury bekannt

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ADC-Präsident Heinrich Paravicini (3.v.r.) und Vizepräsidentin Dörte Spengler-Ahrens (2.v.r.) mit den Panelists beim Warm-Up-Event zum Festival
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ADC-Präsident Heinrich Paravicini (3.v.r.) und Vizepräsidentin Dörte Spengler-Ahrens (2.v.r.) mit den Panelists beim Warm-Up-Event zum Festival
Vom 12. bis 24. Mai findet in diesem Jahr das ADC Festival in Hamburg  statt. Wie gewohnt trafen sich am gestrigen Donnerstag Initiatoren, Förderer und Speaker aus der Kreativbranchen zu einem Warm-Up-Event im Auditorium der Designagentur Mutabor. Im Mittelpunkt stand das zukunftsweisende Kongressmotto "The Power of No - For a new Diversity of Thinking".
Mit dem bereits im vergangenen November vorgestellten Motto will der Art Directors Club für Deutschland die großen Marketing-Trendthemen Haltung und Purpose besetzen - und fordert von der Branche selbst klare Haltungen ein: ein Nein zum Status quo und ein Ja zu diversem Denken, zu neuen Technologien, neuem Business, zu Menschen und Kulturen. "Es ist nun Schluss mit 'yes', vorbei mit 'weiter so' und zu Ende mit 'ja sicher'. Es heißt nun: Fridays for Future statt Fake News", so ADC-Präsident Heinrich Paravicini in seiner Keynote beim Warm Up. Vielmehr stehe die Kraft des Nein für die Kraft der kreativen Kommunikation in einer neuen Zeit.


In den verschiedenen Panels des Tages standen deshalb stets Perspektivwechsel, ein neues Denken und der Input von diversen und kontroversen Meinungen im Fokus. Der Tenor: Diese steigern die Kreativität und sind der Schlüssel für exzellente Ergebnisse und Kommunikation. Die Kreativbranche trage Verantwortung und habe gleichermaßen die Macht, Kommunikation so zu gestalten, dass sie das Aushandeln eines Kompromisses und die Verständigung ermöglicht.
Das Kampagnenmotiv zum ADC Festival 2020
© Steffen Vetterle / Shutterstock / ADC
Das Kampagnenmotiv zum ADC Festival 2020
Auch das Line-Up des ADC Festivals im Mai soll diesem Anspruch Rechnung tragen. ADC-Vizepräsidentin und Kongress-Kuratorin Dörte Spengler-Ahrens präsentierte bei dem Warm-Up-Event die Speaker des ADC Festivals 2020, die allesamt Mut bewiesen, mit dem Trend der "Positiveness" zu brechen und Position zu beziehen. Unter den Rednern beim Kongress sind Fernando Machado, CCO von Burger King, Oobah Butler, Filmemacher, bekannt für den größten Prank Großbritanniens, Corinna Falusi, CCO und Partner Mother New York, Tim Mälzer, preisgekrönter TV-Koch und Unternehmer, die Grafikdesign-Legende David Carson, Star-Fotograf Oliviero Toscani, die französische Illustratorin Cécile Dormeau sowie Stefan Sagmeister, Grafikdesigner und Typograf.

Zudem soll sich das ADC Festival mit neuen Formaten interaktiver als in der Vergangenheit präsentieren. Zu diesem Zweck setzt die Open Space EXPO in diesem Jahr die Schwerpunkte "Forever Digital" (14. Mai 2020) und "Career Day" (15. Mai 2020). Der Zugang zum EXPO-Bereich ist an beiden Tagen kostenfrei. Das Festival findet zwischen dem 12. und 24. Mai erneut auf Kampnagel in Hamburg statt. Alle Informationen zum ADC Festival 2020 und den Speakern gibt es hier. Auch die rund 450 Juroren zur Bewertung der beim ADC Wettbewerb und ADC Juniorwettbewerb eingereichten Arbeiten stehen seit heute fest: Alle Juroren finden Sie hier. Die Einreichung von Arbeiten in beiden Wettbewerben ist noch bis zum 29. Januar möglich. tt
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