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Try No Agency betreut rund 150 Gründer und hat die aktuelle Kampagne für den Bundesverband Deutsche Start-ups entwickelt
Try No Agency
#StartupsHelfen

Wie Try No Agency Start-ups aus der Krise holen will

Try No Agency betreut rund 150 Gründer und hat die aktuelle Kampagne für den Bundesverband Deutsche Start-ups entwickelt
Der Bedarf an finanzieller Hilfe ist bei aufstrebenden Jungunternehmen in Deutschland dieser Tage hoch: 90 Prozent der Gründerszene sehen sich durch die Corona-Krise beeinträchtigt, so eine Umfrage des Deutschen Start-up-Verbandes. Die Berliner Agentur Try No Agency hat nun eine Online-Kampagne ausgearbeitet und vertraut dabei auf die Strahlkraft bekannter Verbandsmitglieder, die auch mal klein angefangen haben.
von Helena Birkner Freitag, 08. Mai 2020
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Als direkte Folge der Corona-Krise ist die Existenz vieler Start-ups in Deutschland aktuell durch platzende Finanzierungen und zurückhaltende Investoren bedroht. Um auf die prekäre Situation der Newcomer aufmerksam zu machen und Abhilfe zu schaffen, hat die Berliner Agentur Try No Agency daher für den Bundesverband Deutsche Start-ups eine Online-Kampagne unter dem Hashtag #StartupsHelfen ins Leben gerufen. Diese setzt ganz auf die Power des eigenen Netzwerks. Zu den Mitgliedern des Bundesverbands Deutsche Start-ups gehören zahlreiche Marktgrößen wie About You, AirBnB, Amorelie, Finanzcheck und Flixbus, die längst nicht mehr als Start-ups gelten.


Die Kampagne soll zeigen, in welchen Bereichen Start-ups derzeit kreativ mit der Krise umgehen - sowohl im eigenen Unternehmen als auch gesamtgesellschaftlich. In diesen Tagen rief der Start-up-Verband seine Mitglieder via Newsletter, Direktansprache, Microsite und über die eigenen Social-Media-Kanäle (Twitter, Linkedin, Facebook und Instagram) dazu auf, von sich selbst Steckbriefe sowie kleine Videos zu erstellen, um sich, ihr Start-up und ihre kreativen Lösungen vorzustellen. Dieser Content wird für die Microsite aufbereitet und über soziale Kanäle geteilt, um den Start-ups und ihren Anliegen auf plakative Weise zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen.

Das erklärte Ziel lautet, über die verschiedenen Netzwerke, die eigenen Verbandsmitglieder sowie die Follower der Start-ups potenzielle InvestorInnen, PolitikerInnen, StakeholderInnen und KundInnen zu erreichen. Das Konzept der Aktion stammt von Try No Agency, die sich pro bono um die Aufbereitung des Contents kümmert. "Die Start-up-Szene ist von der Corona-Krise besonders betroffen. Sieben von zehn Start-ups fürchten um ihre Existenz. Und gleichzeitig zeigen viele Gründerinnen und Gründer derzeit ein enormes gesellschaftliches Engagement", sagt Franziska Teubert, Geschäftsführerin beim Bundesverband Start-ups. Mit der Aktion wolle man dazu beitragen, dass Start-ups in Deutschland und ihre unternehmerische Leistung sichtbarer würden.


Die Innovationskraft von Gründern sei nicht zu unterschätzen. Selbst große Unternehmen könnten einiges von Start-ups lernen. "Deswegen war es uns wichtig, mit dem was wir am besten können - nämlich lösungsorientierter Kommunikation - schnell, pragmatisch und aufmerksamkeitsstark zu unterstützen", sagt Stefan Nagel, Geschäftsführer und Partner bei Try No Agency.
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