Spot-Serie

Die Gleitgelmarke Loovara zeigt, wie Sex in Zeiten von Corona funktioniert

   Artikel anhören
Die Gleitgelmarke Loovara will in Zeiten von #StayHome die Phantasie anregen
© E+P Films
Die Gleitgelmarke Loovara will in Zeiten von #StayHome die Phantasie anregen
Corona beeinflusst auch das Sex-Leben. Vor allem Singles, die ihre Tinder-Dates nicht gleich beim ersten Mal in die eigenen vier Wände lassen wollen, müssen sich anderweitig behelfen, sollte sie die Lust überkommen. Ein heißer Flirt in der Bar, im Fitnessstudio oder im Restaurant ist aktuell auch nicht drin. Eine kleine Inspirationshilfe für heiße Stunden zu Hause bieten Loovara Intimate und die Münchner Kreativagentur Trester Bolo.
Der Hersteller von Gleitgel zeigt in der Spot-Serie "Bored" welche vielfältigen Möglichkeiten einem die eigenen Deko- und Alltagsgegenstände in der Wohnung bieten - vorausgesetzt, man hat das passende Gleitgel und viel Phantasie. Da wird der Pfefferstreuer dann schon mal zum gutbestückten Latino-Lover und der Wackel-Kaktus aus dem letzten Urlaub zum besten Freund mit besonderen Absichten. "Liebt euch doch, wie ihr wollt" lautet dazu die aufmunternde Aufforderung von Loovara, die zugleich der Markenclaim ist.
Anton Kerler, Gründer von Loovara Intimate, sagt über die frivole Kampagne: "In diesen besonderen Zeiten wollen wir die Menschen zum Lachen bringen, sie dazu aufrufen Abstand zu wahren und gleichzeitig zeigen, dass wir für jede sexuelle Vorliebe das passende Gleitgel bieten." Vor allem das Modell #Selfie für die Selbstbefriedigung hat laut Kerler derzeit Hochkonjunktur, wie die aktuellen Verkaufszahlen belegen würden.
Tatsächlich ist der von Spielfilmregisseur Jan Bonny inszenierte Auftritt eine wohltuend andere Variante der vielen "#stayhome"-Botschaften, die zurzeit die Werbung dominieren. Obendrein gibt es dabei noch eine weitere Besonderheit: Für die Produktionsfirma E+P Films war es das erste komplette Remote-Shooting. Gedreht wurden die Filme in der Wohnung des Kölner Kameramanns Jakob Beurle. Er bekam die Ausstattung nach Hause geschickt, setzte das Licht in Absprache mit dem Regisseur selbst und wurde beim Dreh von seiner Frau unterstützt. Dabei war in ständigem "Remote"-Dialog mit Regisseur Bonny, mit dem er bereits in der Vergangenheit mehrere Filme gemeinsam gedreht hat.
Das restliche Team bestehend aus Mitarbeitern der Produktion, Agentur und des Auftraggebers wurden ebenfalls von zu Hause live zugeschaltet. Um zu gewährleisten, dass alle Beteiligten immer einen Blick auf das Kamerabild haben, wurde eine technische Lösung gefunden, bei der das Bild der Mini Alexa, mit der auch gedreht wurde, konstant in einem Live-Stream an alle Beteiligten gesendet wurde. „So waren alle Entscheider jederzeit 'on' und konnten über eine zweite Konferenzleitung gemeinsam die kreativen Entscheidungen direkt besprechen und bewerten“, erläutert Executive Producer Anke Olesch von E+P Films.
Es sei kein Geheimnis, dass die herausfordernden Zeiten Filmproduktionen, Agenturen und am Ende natürlich auch Kunden vor echte Schwierigkeiten stellen. "Umso wichtiger werden momentan neue Produktionsweisen, die an die derzeitigen Beschränkungen angepasst sind und dennoch einen gewohnten Standard an Qualität und Kontrolle bieten", so Olesch. Die aktuelle Loovara-Kampagne sei für E+P nicht nur ein tolles Experiment für alle Beteiligten mit einem mehr als positivem Outcome gewesen, sondern auch - je nachdem, wie lange die momentane Situation noch anhält - ein perfektes Beispiel für kommende Produktionen. Die ersten Filme der Serie sind ab heute auf allen Social-Media-Kanälen sowie der Website von Loovara zu sehen. bu

Bitte loggen Sie sich hier ein, damit Sie Artikel kommentieren können. Oder registrieren Sie sich kostenlos für H+.
stats