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Mediaplus macht Maximilian Schöngen zum weltweiten Kreativchef

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Der neue Mediaplus-Kreativchef Maximilian Schöngen (M.) mit Matthias Brüll (l.) und Alexander Schill
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Der neue Mediaplus-Kreativchef Maximilian Schöngen (M.) mit Matthias Brüll (l.) und Alexander Schill
Zum ersten Mal in ihrer Geschichte bekommt die Mediaagenturgruppe Mediaplus einen weltweiten Kreativchef. Die neu geschaffene Position übernimmt Maximilian Schöngen. Der 35-Jährige kommt aus den eigenen Reihen. Bislang sitzt er als Global Creative Strategist in der Holding der Muttergesellschaft Serviceplan. In seiner neuen Rolle berichtet Schöngen an Mediaplus-Chef Matthias Brüll sowie an Gruppen-CCO Alexander Schill.
Zu den Aufgaben von Schöngen gehört es, "Media mit Kreation noch enger zu verzahnen (sowie) globale Pitches und Kampagnen inspirativ und strategisch zu begleiten", heißt es in der offiziellen Mitteilung zu seiner Berufung. Darüber hinaus dürfte auch das internationale Award Management von Mediaplus zum Verantwortungsbereich des neuen Kreativchefs gehören.

Das wird am Statement von CEO Brüll deutlich: "Media muss immer auch strategisch und kreativ gedacht werden. Bei Mediaplus haben wir deshalb schon seit Jahren eigene Ressourcen für Kreation und Award Management geschaffen. Mit der Berufung von Maximilian Schöngen als Global Creative Lead bei Mediaplus schaffen wir nicht nur ein absolutes Novum in der Mediaagenturen-Landschaft, wir stärken die Synergien unseres Agenturmodells nun auch auf globaler Ebene."

Schöngen ist seit acht Jahren für Serviceplan tätig. Er kam damals von Thjnk und stieg als Creative Strategist ins Innovationsteam der Inhaberagentur ein. 2016 holte ihn Alexander Schill ins neu formierte Global Creative Board der Holding, das sich um länderübergreifende integrierte Mandate aller Agenturen der Gruppe kümmert. "Das klassische Silo-Denken Media versus Kreation haben wir durch die integrierte Zusammenarbeit im House of Communication längst aufgehoben. Mit der Berufung von Max als obersten Kreativen der Mediaplus Group heben wir diese Zusammenarbeit nun auf ein noch höheres Level", sagt Schill.

Mediaplus verfügt in dem Bereich, für den Schöngen künftig verantwortlich sein wird, bereits über eigene Strukturen. So gibt es ein "Creative & Award Team" sowie ein sogenanntes BÄM-Kollektiv. Dieses funktioniert als kreative Einsatztruppe und soll bei Bedarf alle Einheiten der Gruppe mit seinem Know-how unterstützen.

"Gute Kreation muss schlau gedacht sein, damit sie den gewünschten Impact hat. Verfolgt man keine Strategie, kein tieferes Ziel, wenn es also einfach nur hübsch ist, ist es Kunst und keine Kommunikation. Umgekehrt gilt: Wer Media lediglich in Dimensionen von GRP und Nettoreichweite plant, erreicht die Leute nur im Kopf und nicht im Herzen. Beide Disziplinen müssen deshalb immer sowohl strategisch als auch kreativ gedacht werden", fordert Schöngen. mam
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