Rekordausbeute

Kreative deutscher Agenturen räumen 111 Preise bei den London International Awards ab

Jung von Matt mit seinen Kreativpartnern Jens Pfau, Dörte Spengler-Ahrens, Till Eckel und Götz Ulmer (v.l.) wird bei den London International Awards einmal mehr mit Preisen überhäuft
© Jung von Matt
Jung von Matt mit seinen Kreativpartnern Jens Pfau, Dörte Spengler-Ahrens, Till Eckel und Götz Ulmer (v.l.) wird bei den London International Awards einmal mehr mit Preisen überhäuft
Riesenerfolg für die deutschen Kreativen: Beim internationalen Kreativwettbewerb London International Awards gehen 111 Preise auf das Konto der hiesigen Agenturen. Deutschland ist damit zweitbeste Werbenation hinter den USA (211-mal Edelmetall). Weit abgeschlagen folgen Australien mit 53 und Großbritannien mit 50 Preisen.

Deutschland macht damit einen großen Sprung nach vorne: 2017 gab es 66-mal Edelmetall, in den Jahren davor 57 beziehungsweise 82 Trophäen. Insgesamt waren die Juroren dieses Jahr strenger: Es wurden 705 Preise vergeben - 2017 waren es 820. Allerdings sind die Einsendungen im 33. Jahr der LIAs rückläufig: So waren dieses Jahr nur noch knapp 10.000 Einsendungen im Rennen. Vor drei Jahren waren es noch rund 14.000.



Das deutsche Edelmetall verteilt sich wie folgt: zwei Grands Prix, 37-mal Gold, 35-mal Silber und 41-mal Bronze. Wenig überraschend ist Jung von Matt auch hier der erfolgreichste Teilnehmer. Auf das Konto der inhabergeführten Agentur gehen nicht nur ein Grand Prix, sondern außerdem zwölfmal Gold, sechsmal Silber und viermal Bronze. Den Grand Prix sowie viermal Gold gewinnt die Berliner Niederlassung zusammen mit Anorak Film in der Kategorie "Production & Post-Production" für den Mini-Spot "The Faith of a few". Bei den anderen preisgekrönten Projekten handelt es sich um Kampagnen im Auftrag von BVG ("BVG X Adidas - The Ticket Shoe"), Edeka ("The Most German Supermarket" und "Christmas 2117"), Netto ("Easter Surprise") sowie Social-Bee ("The Refugee Résumé").
Jung von Matt kann sich dank dieser Ausbeute auch über die Auszeichnungen "Global Independent Agency of the Year", "Regional Independent Agency of the Year for Europe" und "Regional Network of the Year" freuen. Ein weiterer Sonderpreis geht an Markenfilm: "Regional Production Company of the Year for Europe".

Serviceplan räumt den zweiten Grand Lia ab. Die Agentur wird in der Kategorie Package Design für "Le Beck’s: The Legendary Beer Can" belohnt. Auch darüber hinaus lief es bei diesem Wettbewerb sehr gut für die inhabergeführte Gruppe: viermal Gold, viermal Silber und achtmal Bronze lautet die Bilanz. Dabei konnte Serviceplan nicht nur mit der Arbeit im Auftrag der Biermarke Beck’s punkten, sondern auch mit folgenden Projekten: "Dot Mini. The First Smart Media Devie for the Visually Impaired", Mini "The Shortcut Billboards", "Fittle - The first 3D printed Braille puzzle", "Adoptify", Too Many T’s "Featuring Alexa" und Sky "Say it with Sky".
Weitere Medaillengewinner aus Deutschland sind BBDO Group Germany (1x Gold, 1x Silber, 2x Bronze), Cheil Germany (1x Bronze), DDB Group Germany (2x Gold, 7x Silber, 7x Bronze), Denkwerk (1x Bronze), German Wahnsinn mit Kolle Rebbe und Demodern (1x Silber), Grabarz & Partner (5x Silber, 5x Bronze), Grey Germany/KW43 Branddesign (1x Gold, 1x Silber), Havas Germany (1x Bronze), Heimat (4x Silber, 3x Bronze), Kolle Rebbe (2x Gold, 2x Silber), Mutabor (1x Bronze), Ogilvy Germany (1x Bronze), Philipp und Keuntje (3x Bronze), Proximity Worldwide (1x Gold), Thjnk (5x Gold, 4x Silber, 4x Bronze), Why do Birds (1x Gold). bu


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