Recma Ranking

Marktführer Mediacom büßt Umsatz ein

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2019 war für den deutschen Mediacom-Chef Claus Bröckers kein sonderlich gutes Jahr
© Stephan Wieland für HORIZONT
2019 war für den deutschen Mediacom-Chef Claus Bröckers kein sonderlich gutes Jahr
Was sich bereits in der Auswertung des Mediamarktforschungsinsituts Comvergence abgezeichnet hat, bestätigt sich nun auch im Agenturranking von Wettbewerber Recma: Der deutsche Marktführer Mediacom büßt an Volumen ein, die Nummer 2 OMD rückt immer näher an die Group-M-Tochter (WPP) heran.
Mediacom hat im vergangenen Jahr 12 Prozent seines betreuten Werbevolumens ("Overall Activity") verloren. Die Agentur kommt laut Recma nunmehr auf einen Wert von 3,283 Milliarden Euro. Verfolger OMD aus der Omnicom Media Group konnte hingegen um 13 Prozent zulegen und liegt nur noch hauchdünn unter der Marke von 3 Milliarden Euro (siehe Kasten).


Ebenfalls zweistellig zulegen kann die Serviceplan-Tochter Mediaplus, die sich auf den 3. Platz vorschiebt. Weiter nach vorne arbeiten konnten sich darüber hinaus PHD auf Platz 9 und Pilot auf Platz 11. Den stärksten Zuwachs unter den Top 10 verbucht Initiative mit einem Plus von 14 Prozent.

Die Top 10 Mediaagenturen in Deutschland

Quelle: Recma


Zu den Agenturen, die Volumen verloren haben, gehört neben Marktführer Mediacom vor allem die Publicis-Tochter Starcom. Sie verzeichnet ein Minus von 16 Prozent auf jetzt 775 Millionen Euro. Ebenfalls weniger Umsätze verzeichnen Mindshare (minus 4 Prozent) und Wavemaker (minus 3 Prozent). Hohe Zuwachsraten ermittelt Recma dagegen für kleinere Anbieter wie Essence, Dentsu X und Hearts & Science auf den hinteren Plätzen des Top-20-Rankings. Allerdings kommen sie von einem vergleichweise niedrigen Umsatzniveau. mam
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