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Blue 449 und Spark Foundry werden fusioniert

Publicis Media stellt die Marke Blue 449 wieder ein
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Publicis Media stellt die Marke Blue 449 wieder ein
Die Ambitionen beim Start im deutschen Markt vor fast vier Jahren waren groß: Die Publicis-Mediaagentur Blue 449 wollte nicht weniger sein als eine Alternative zu den etablierten Networks und gleichzeitig als "Disruptor" in den eigenen Reihen wirken. Daraus ist offenbar nichts geworden. Zumindest stellt Publicis die Marke Blue 449 jetzt wieder ein - nur in den USA, Großbritannien und Frankreich bleibt das Label erhalten. In allen anderen Ländern wird die Agentur mit der Schwesterfirma Spark Foundry zusammengelegt.
Auch auf den hiesigen Markt hat der Schritt konkrete Auswirkungen. Die in Düsseldorf ansässige Agentur Blue 449 wird in Spark Foundry umbenannt. Gleichzeitig werden die internationalen Kunden, die bislang vom deutschen Spark-Ableger - einer Unit der großen Schwester Starcom in Frankfurt - betreut wurden, von dort in das Büro in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt transferiert. Zu den auf der globalen Website von Blue 449 genannten Auftraggebern gehören Unternehmen wie BASF, Ferrero und Hewlett-Packard.


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Hierzulande werden bei der neu formierten Spark Foundry laut Auskunft einer Sprecherin Kunden wie Lenovo, Marriott, Paypal, Postbank und Storck betreut. Auch im lokalen Management gibt es Veränderungen: Zu dem Manager der bisherigen Blue 449 Robin Jansen gesellt sich Lena-Marie Hesse. Sie war bislang bei der Unit Fuel@Publicis Media tätig. Die Einheit kümmerte sich bislang um den Mediaetat von Mercedes-Benz, hat dieses Mandat aber an die Omnicom Media Group verloren. mam
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