Publicis Communications

MSL gewinnt internationalen PR-Etat von Bosch Siemens Hausgeräte

CEO Chef Wigan Salazar kann mit seiner Agentur bei BSH punkten
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CEO Chef Wigan Salazar kann mit seiner Agentur bei BSH punkten
Die Agenturgruppe Publicis kann das Geschäft mit dem Kunden Bosch Siemens Hausgeräte (BSH) ausweiten. Nach einem Pitch übernimmt die PR-Tochter MSL den internationalen Etat für die Kleingeräte der Marke Bosch in den Produktkategorien Beverage, Indoor Cleaning und Food sowie für die Kaffeemaschinen der Marke Siemens. Neben der Öffentlichkeitsarbeit umfasst das Mandat auch Influencer Marketing.
Um den neuen Kunden kümmern sich unter Führung von Adriane Krizek, Leiterin der Consumer Practise, MSL Teams an den Standorten Frankfurt und München. Sie entwickeln künftig das globale Toolkit von BSH für die PR und Influencer-Kommunikation. Der Kunde ist in der Publicis-Gruppe eine bekannte Größe. Die Schwesteragenturen Saatchi & Saatchi sowie Sapient arbeiten ebenfalls für das Unternehmen. Auch beim Erfolg von MSL soll das Modell "Power of One", unter dem der Verbund sein integriertes Angebot vermarktet, zumindest Türen geöffnet haben, wenngleich die PR-Agentur den Pitch am Ende alleine bestritten hat.


Bei MSL dürfte BSH von Anfang an zu den Top-10-Kunden gehören und zu weiterem Wachstum beitragen. Im vorigen Jahr ist die von CEO Wigan Salazar geführte Agentur um 7 Prozent gewachsen. Damit nähert sich der Honorarumsatz der Marke von 10 Millionen Euro. Zu der positiven Entwicklung haben verschiedene Servicefelder beigetragen. "Wir haben uns besonders gut im Bereich Public Affairs entwickelt, aber auch bei Consumer- und Corporate-PR konnten wir zulegen", sagt Agenturchef Salazar. Auch die Profitabilität habe sich positiv entwickelt. "Wir stemmen uns gegen den weiteren Preisverfall in unserer Branche", deutet der CEO an, dass es MSL offenbar hier und da gelungen ist, entsprechende Konditionen durchzusetzen.

Auch für das laufende Geschäftsjahr rechnen die Verantwortlichen mit einer guten Entwicklung. So wurde im 1. Quartal wohl nicht nur BSH gewonnen, sondern weitere Mandate, die sich 2019 positiv auf den Honorarumsatz auswirken werden. "Ich bin zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr zweistellig wachsen können", kündigt CEO Salazar an. mam
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