PR-Agentur

A+O stellt Geschäftsbetrieb zum Jahresende ein

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A+O sitzt am Hamburger Schulterblatt
© A+O
A+O sitzt am Hamburger Schulterblatt
Überraschende Nachricht aus Hamburg: Die PR-Agentur A+O schließt zum 31. Dezember 2019 ihre Türen. Das 1996 von Angelika Oplesch gegründete Unternehmen war bislang für Unternehmen wie Google, Uber sowie ARD und ZDF tätig.
Als Grund für die Schließung geben die Geschäftsführenden Gesellschafter Karin Jensen und Thorsten Garde an, dass sich die wirtschaftliche Prognose für 2020 "kurzfristig und überraschend" geändert habe. Diese Formulierung legt den Schluss nahe, dass ein überlebenswichtiger Etat weggebrochen ist. Bei A+O will man sich dazu auf Nachfrage nicht äußern.

Bei den Kunden der Agentur mit besonderer wirtschaftlicher Relevanz ist vor allem Google zu nennen. Für das Unternehmen war A+O seit 18 Jahren tätig. Neben der Kernmarke betreuen die Hamburger auch Google Cloud, Youtube Deutschland und Think with Google PR-seitig. Ein Google-Sprecher erklärt, dass man keinen Vertrag gekündigt habe. Damit steht allerdings noch die Möglichkeit im Raum, dass der Vertrag ausläuft und nicht verlängert wird.

Durch die Geschäftsaufgabe verlieren 16 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von A+O ihren Job. "Um unsere Kolleginnen und Kollegen tut es uns sehr leid", so Jensen und Garde. "Sie sind hoch qualifiziert, und wir hoffen sehr, dass sie schnell neue Jobs in der Branche finden."

A+O wurde 1996 von Angelika Oplesch gegründet. 2016 übergab sie an ihre langjährige Partnerin und Co-Geschäftsführerin Karin Jensen und an Thorsten Garde. Neben Google, Uber und ARD/ZDF zählen auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks, Lucky Shareman und die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM e. V.) zu den Kunden. Über den Umsatz der Agentur ist nichts bekannt: Im Ranking der umsatzstärksten PR-Dientsleister ist A+O nicht gelistet. ire
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