PIA-Chef Tiedemann zum Deal mit Nordpol

"Man hat uns die Agentur leider nicht geschenkt"

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PIA-Chef Christian Tiedemann
© PIA Group
PIA-Chef Christian Tiedemann
Die PIA Group übernimmt die wegen finanzieller Probleme der Muttergesellschaft HH2O ins Straucheln geratene Agentur Nordpol. Was hinter dem Deal steckt und welche Überlegungen PIA-Chef Christian Tiedemann damit verbindet, erklärt er im Interview mit HORIZONT.

"Wir sind besser vorbereitet als die klassischen Agenturen"

Erst UDG, jetzt Nordpol. PIA scheint zur Anlaufstelle für Agenturen zu werden, die wirtschaftliche Probleme haben. Dieser Eindruck ist falsch. Für uns geht es darum, unser Angebot hochkarätig zu verstärken. Das haben wir 2019 mit UDG im Bereich Customer Experience getan, jetzt können wir CMOs mit Nordpol kreative Spitzenqualität anbieten. Die Agentur ergänzt PIA als digitalen Marketing-Spezialisten ideal.

Die finanzielle Notlage von Nordpol hat keinen Einfluss auf den Deal gehabt? Nordpol war und ist wirtschaftlich erfolgreich. Man hat uns die Agentur leider nicht geschenkt, sondern zu einem angemessenen Preis verkauft. Die ersten Gespräche mit Manfred und Lars haben zudem begonnen, als die Insolvenz der HH2O-Holding noch kein Thema war.

Was reizt Sie an Nordpol? Die Agentur passt nicht unbedingt in Ihr Portfolio.

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