"Pfand gehört daneben"

Fritz-Kola und Wynken, Blynken & Nod weiten bekannte Pfand-Aktion auf ganz Europa aus

   Artikel anhören
Wynken, Blynken & Nod hat die Initiative "Pfand gehört daneben" ins Englische übersetzt
© Wynken, Blynken & Nod
Wynken, Blynken & Nod hat die Initiative "Pfand gehört daneben" ins Englische übersetzt
Im Jubiläumsjahr der sozialen Initiative "Pfand gehört daneben" sollen nun alle Europäer dazu aufgefordert werden, ihre Pfandflaschen nicht in den Müll, sondern daneben zu stellen. Dazu hat Fritz-Kola zusammen mit Wynken, Blynken & Nod ein internationales Logo, einen Aufruf und eine begleitende Kampagne gestartet.
Die Getränkemarke engagiert sich bereits seit 2015 für die vier Jahre zuvor von dem freiberuflichen Kreativen Matthias Seeba-Gomille ins Leben gerufene Initiative, die in Deutschland mittlerweile von 85 Unternehmen unterstützt wird. Der Hintergrund ist so einfach wie effektiv: In Großstädten gehören Pfandflaschen seit zehn Jahren neben den Mülleimer, damit Pfandsammler nicht darin herumwühlen müssen. So kann jeder einen kleinen Beitrag dazu leisten, Not leidenden Menschen wenigstens ein Stückchen Würde zu erhalten.


Für die Hamburger Agentur Wynken, Blynken & Nod ist es die erste Zusammenarbeit mit Fritz-Kola. Die Herausforderung bestand darin, die in Deutschland inzwischen etablierte Handlungsaufforderung "Pfand gehört daneben" in einen leicht verständlichen englischen Titel zu übersetzen, der obendrein so kurz ist, dass er in das kompakte Logo passt. Das Ergebnis lautet: "Every Bottle Helps", ergänzt um den Claim "Don´t trash it, someone can cash it."
Aktionslogo der Kampagne "Every Bottle Helps"
© Wynken, Blynken & Nod
Aktionslogo der Kampagne "Every Bottle Helps"
Das neue Label wird ab sofort alle internationale Etiketten der Fritz-Mehrwegflaschen zieren. Außerdem wird es in Form von kleinen Stickern auf Papierkörben zu sehen sein. Das Unternehmen hofft, dass der positive Effekt der Initiative international genauso positiv für Pfandsammler und die Umwelt sein wird wie in Deutschland. Hierzulande lancierte die Marke zuletzt im Herbst vorigen Jahres eine Plakatkampagne zu dem Thema. Entwickelt wurde die von Auszubildenden der Beruflichen Schule für Medien und Kommunikation in Hamburg im Rahmen ihrer Abschlussarbeit. Die Motive waren damals als Großflächen in Berlin, Hamburg und Köln zu sehen. Dabei wurden die kompletten Mediakosten pro bono von Ströer getragen. Damals erklärte Pascal Fromme, Nachhaltigkeitsexperte von Fritz-Kola: "Mit unserer Initiative schaffen wir auch innerhalb der Getränkebranche eine soziale Bewegung und setzen uns für die Menschen ein, die normalerweise oft vergessen werden." Schließlich sei die Rückführung von Mehrwegflaschen in den Recyclingkreislauf nicht nur aus Empathie gegenüber den Pfandsammlern, sondern auch aus ökologischer Sicht enorm wichtig. bu
Bitte loggen Sie sich hier ein, damit Sie Artikel kommentieren können. Oder registrieren Sie sich kostenlos für H+.
stats