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"Wir wollen und müssen sichtbarer werden"

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Armin Angerer, Lukas Cottrell und Rüdiger Götz (v.l.) leiten die Peter Schmidt Group
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Armin Angerer, Lukas Cottrell und Rüdiger Götz (v.l.) leiten die Peter Schmidt Group
Aus dem Führungsduo bei der Peter Schmidt Group ist Ende 2020 ein Trio geworden. Seither gehört auch der Kreative Rüdiger Götz zum Management. Der frühere Grey- und KW43-Manager leitet die Agentur zusammen mit Lukas Cottrell und Armin Angerer. Der neue Mann soll sich mit Cottrell um das operative Tagesgeschäft kümmern. Angerer will dagegen den internationalen Ausbau der BBDO-Tochter vorantreiben. Was sie sich von der neuen Konstellation erwarten und wie sie das Geschäft der Design- und Brandingagentur weiter ausbauen wollen, erklären die drei im Interview mit HORIZONT.
Rüdiger Götz, Sie waren mehr als 15 Jahre das Gesicht von KW43. Jetzt sind Sie einer von drei Geschäftsführern bei der Peter Schmidt Group. Keine Lust mehr auf Einzelkämpfer?
Rüdiger Götz:
Wenn ich KW43 wirklich so stark personifiziert habe, wie Sie sagen, habe ich etwas falsch gemacht. Für mich waren die Kollegen immer sehr wichtig. Meine Aufgabe war es, die Agentur kreativ zu entwickeln, auch in Kombination mit Grey. Wir wollten beweisen, dass ein integriertes Modell möglich ist. Wir haben viel erreicht, jetzt ist es Zeit für ein neues Kapitel – sowohl bei KW43 als auch bei mir.

Sodass Sie offen für das Angebot von PSG waren – oder haben Sie sich selbst aktiv umgesehen?
Götz: 
Ich hatte vor ein paar Jahren versucht, Lukas zu KW43 zu holen. Offenbar war mein Angebot damals nicht attraktiv genug. Deswegen haben wir es jetzt einfach umgekehrt gemacht. Im Ernst: Ich habe ein großes Bedürfnis nach einem Umfeld mit hoher strategischer Kompetenz und gleichzeitiger Leidenschaft für das kreative Produkt. Das ist hier der Fall. Außerdem ist die Peter Schmidt Group für mich schon immer die stärkste Agentur im Markt. Jetzt dabei zu sein, wenn die nächsten Schritte gemacht werden, ist für mich hochattraktiv.

Ihr Ausstieg bei KW43 hat nichts mit der geplanten Integration von Grey bei AKQA und dem neuen Management zu tun?

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