Perspektivenvielfalt

So will RaphaelBrinkert das Journalismus-Projekt Buzzard bekannt machen

Mit cleveren Slogans wirbt RaphaelBrinkert für Buzzard
© Buzzard
Mit cleveren Slogans wirbt RaphaelBrinkert für Buzzard
Zwei Monate ist es her, dass Christoph Metzelder die gemeinsam mit Raphael Brinkert geführte Social-Campaigning-Agentur Brinkert Metzelder verließ, nachdem die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen ihn aufgenommen hat. Die Agentur heißt mittlerweile RaphaelBrinkert und will nun wieder positive Schlagzeilen schreiben: Jetzt legt sie eine Kampagne für das ambitionierte Journalismus-Projekt Buzzard vor, das sich für Perspektivenvielfalt stark machen will und dazu in dieser Woche ein Crowdfunding startet.
Die Macher von Buzzard haben sich zum Ziel gesetzt, der aktuellen Spaltung der Gesellschaft und der Verrohung des gesellschaftlichen Diskurses durch radikale Stimmen entgegenzutreten. Um das zu erreichen, wollen sie die Menschen mit ihrem Angebot dazu motivieren, sich öfter und sachlicher mit den Positionen Andersdenkender zu befassen. Das Alleinstellungsmerkmal von Buzzard: Die Nachrichten sollen in der App in Debatten-Form aufbereitet werden und dem Nutzer sämtliche Perspektiven auf die relevantesten Themen aufzeigen.
Um das Angebot und das Crowdfunding bekannt zu machen, hat RaphaelBrinkert eine Kampagne entwickelt, die die Vielfalt der deutschen (Leit-)Medienlandschaft verdeutlichen soll. Dazu stellt die Agentur in insgesamt sechs kurzen Clips für Facebook, Instagram und weitere Digitalkanäle jeweils zwei bekannte Medientitel in cleveren Slogans gegenüber - etwa "Du sollst die Morgenpost nicht vor dem Abendblatt loben", "Bild dir keine Meinung ohne Volksstimme" oder "Der Spiegel kostet nicht Die Welt".
Mit der genauso simplen wie treffenden Kreatividee wollen Buzzard und RaphaelBrinkert verdeutlichen, dass es sich lohnt, nie bloß die Beiträge eines Mediums zu konsumieren, sondern mehrere meinungsbildende Medien zu Rate zu ziehen.
"Das Sturmgeschütz der Demokratie sind heutzutage Plattformen und Netzwerke, die Newsfeeds und einseitigem Medienkonsum mit Vielfalt und Diskurs begegnen", so Agenturchef Brinkert. "Es sind Medienmacher, die aus Monologen Dialoge machen und Menschen aufklären, statt ihre eigene Meinung Lesern und Follower aufzudrücken. Es sind Start-ups, die wir nicht laut genug unterstützen können."
"Wir freuen uns sehr, dass Raphael Brinkert sich bereit erklärt hat, Buzzard mit seiner Expertise und einer eigenen Kampagne zu unterstützen", ergänzt Buzzard-Gründer Felix Friedrich. "Seine ausgewiesene Erfahrung wird unser Crowdfunding enorm bereichern. Gemeinsam wollen wir einen Beitrag leisten und dem vergifteten Diskurs etwas entgegensetzen." Mit Buzzard will Friedrich einen "völlig neuen Zugang zur Nachrichtenwelt" schaffen, wie er betont. "Eine neue Art des Medienkonsums, um wieder mehr konstruktive Debatten zu ermöglichen." tt 



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