One Show

DDB räumt bei der Finalshow die meisten Preise für Deutschland ab

Dennis May, CCO der deutschen DDB-Gruppe, kann sich über vier weitere One-Show-Pencils freuen
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Dennis May, CCO der deutschen DDB-Gruppe, kann sich über vier weitere One-Show-Pencils freuen
Das große One-Show-Finale am Freitagabend verlief für die deutschen Teilnehmer nicht ganz so erfolgreich wie der Auftakt am Mittwoch. Immerhin reichte es noch für sechs weitere Pencils in Gold, Silber und Bronze. Gleich vier davon gehen auf das Konto der deutschen DDB-Gruppe.

Das Team um Kreativchef Dennis May wird einmal mehr für die Arbeit "The Uncensored Playlist" im Auftrag von Reporter ohne Grenzen geehrt. Dafür gab es doppelt Gold, über die sich die Netzwerkagentur zusammen mit ihren Kooperationspartnern Media Monks in Amsterdam sowie den brasilianischen Dienstleistern Le Tour Du Monde und DaHouse Audio freuen kann. Dazu gibt es zweimal Silber für die Stabilo-Printkampage "Highlight the Remarkable". Diese Preise wurden gemeinsam mit Stefan Kranefeld Imaging in Düsseldorf gewonnen.


Grabarz & Partner und Serviceplan komplettieren die deutsche Erfolgsbilanz. Für Grabarz und ihren Kunden Burger King gibt es Silber für das Projekt "Black Friday Whopper Shopper". Serviceplan holt Bronze für das Projekt "Fonts for Freedom". Auftraggeber ist hier wie bei DDB die Organisation Reporter ohne Grenzen.

Zur Agentur des Jahres wurde Wieden + Kennedy in Portland gekürt. Sie hat insgesamt die meisten One Show Pencils und Merits gewonnen. DDB Worldwide ist Network of the Year, Omnicom Holding Company of the Year und Nike der Kunde des Jahres. Über den CMO-Pencil kann sich der Marketingchef der New York Times David Rubin freuen. Die unter seiner Führung entstandene Kampagne "The Truth Is Worth It" von Droga5 in New York zählt zu den meist prämierten Projekte der diesjährigen One Show. Ebenfalls mit Preisen überhäuft: "Dream Crazy" für Nike von Wieden + Kennedy in Portland.


Insgesamt wechselten dieses Jahr 569 Pencils den Besitzer, verteilt auch 180-mal Gold, 178-mal Silber und 211-mal Bronze. Das entspricht knapp 3 Prozent aller 19.445 Einsendungen. Die größte US-Show zählt damit gleichzeitig zu den härtesten Kreativwettbewerben der Welt. Die Bilanz aus Deutscher Sicht: 28 Pencils, verteilt auf neunmal Gold, zehnmal Silber und neunmal Bronze. Damit konnten die hiesigen Kreativen gerade mal 2,4 Prozent ihrer 1.171 Einsendungen in Edelmetall umwandeln. Immerhin haben sie mehr gewonnen als 2018: Damals gab es insgesamt nur 22 deutsche Pencils in Gold, Silber und Bronze. bu

 
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