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Warum die Deutsche Bahn mitten im Sommer für Weihnachtsstimmung sorgt

Die Deutsche Bahn verlegt Weihnachten in den Spätsommer
© Deutsche Bahn
Die Deutsche Bahn verlegt Weihnachten in den Spätsommer
Seit dieser Woche stehen in den meisten Supermärkten schon wieder Lebkuchen und Spekulatius in den Regalen - obwohl es noch über drei Monate hin ist bis Weihnachten. Zusammen mit Ogilvy treibt die Deutsche Bahn diesen fragwürdigen Trend sogar noch auf die Spitze - und verteilt in Zügen in Bayern Christstollen, Strickpullover und Schoko-Nikoläuse. Mit der Aktion bewirbt das Unternehmen sein Bayern-Ticket.
Mit der Kampagne wollen die Deutsche Bahn und Ogilvy auf humorvolle Weise daran erinnern, dass Familien und Freunde mit dem Bayern-Ticket das ganze Jahr über preiswert zusammenkommen können - und nicht nur an Weihnachten. Um das zu verdeutlichen, verlegen Kunde und Agentur das Fest einfach nach vorne.


Neben den Direktmarketing-Aktionen in den Zügen hat die Bahn auch einen Onlinefilm veröffentlicht, der einen Livestunt am Starnberger See dokumentiert. Dabei wurde ein älteres Ehepaar von einer weihnachtlichen Parade überrascht, angeführt vom Weihnachtsmann mit Elfen, Schnee- und Lebkuchenmännern sowie einer geschmückten Pferdekutsche. Der emotionale Höhepunkt: Statt Geschenken bekommen die beiden Großeltern Besuch von ihren Kindern und Enkelkindern.
Die Botschaft am Ende des Clips: "Wartet nicht auf Weihnachten. Eure Liebsten könnt ihr jeden Tag besuchen." Dazu bewirbt die Deutsche Bahn spezielle Weihnachtskarten, die sich die Nutzer über die Social-Media-Kanäle personalisieren lassen, an ihre Liebsten schicken und sie so zu einem Besuch auffordern können.

Bei Ogilvy zeichnen Sebastian Kamp, Bent Kroggel (Kreation), Maximilian Weiss, Roland Stauber (Beratung), Tanja Frohwerk sowie Claudia Vaternahm (FFF) verantwortlich. Der Spot wurde von Bakery Films produziert, Regie führte Matthias Thönnissen. Hinter der Kamera stand Kasper Kaventt
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