Neuer Ogilvy-Chef Björn Bremer

"Die Finanzkrise fühlt sich im Vergleich fast an wie ein Kindergeburtstag"

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Ogilvy-CEO Björn Bremer
© Ogilvy & Mather
Ogilvy-CEO Björn Bremer
Seit Anfang März steht der bisherige Kreativchef von Ogilvy Germany, Björn Bremer, als CEO an der Spitze der WPP-Tochter. Einen ungünstigeren Zeitpunkt, um das Kommando zu übernehmen, hätte er sich kaum aussuchen können. Der Stabwechsel fiel voll in die aufziehende Corona-Krise. Wie er damit umgeht, was er in der neuen Rolle anders machen will als sein Vorgänger Chaichana Sinthuaree und warum er glaubt, dass Ogilvy besser dasteht als man denkt, erzählt er im Exklusiv-Interview mit HORIZONT.
Herr Bremer, einen schlechteren Zeitpunkt als jetzt, um Deutschland-CEO eines internationalen Agenturnetworks zu werden, kann man kaum erwischen, oder? Natürlich ist das eine Herausforderung, und ich habe mir ehrlich gesagt einen anderen Start gewünscht. Aber ich war während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 schon mal Geschäftsführer in einer Agentur, bin also erfahren im Umgang mit schwierigen Situationen. Wobei sich die damalige Krise im Vergleich zu dem, was wir im Augenblick erleben, fast wie ein Kindergeburtstag anfühlt.

Wie ist denn die aktuelle Situation bei Ihnen in der Agentur? Wir haben unsere Mitarbeiter frühzeitig ins Home Office geschickt.

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