Neuer Job

Ex-Mediaplus-Manager Andreas Fuhlisch wechselt zum Kosmetikverband

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Andreas Fuhlisch hat einen neuen Job
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Andreas Fuhlisch hat einen neuen Job
Viele Beobachter hatten mit einer Rückkehr auf Vermarkterseite gerechnet, jetzt kommt es anders: Andreas Fuhlisch, zuletzt Chef der Agentur Mediaplus Hamburg, wird Geschäftsführer beim Verband der Vertriebsfirmen kosmetischer Erzeugnisse (VKE) sowie der Fragrance Foundation Deutschland. Er folgt auf Martin Ruppmann, der die Lobbyorganisation Ende des Jahres verlässt.
Fuhlisch war mehr als 20 Jahre auf Medienvermarkter- und Agenturseite tätig. Zu seinen Stationen neben Mediaplus gehören die Bauer Media Group sowie der Radiovermarkter RMS. Jetzt also der Wechsel in einen Verband der Kundenseite. "Wir freuen uns sehr, dass wir mit Andreas Fuhlisch einen ausgewiesenen Kommunikations- und Marketingexperten als neuen Geschäftsführer des VKE und der Fragrance Foundation gewinnen konnten", sagen Markus Grefer, Präsident des VKE, und Udo Heuser, Präsident der Fragrance Foundation.

Für Fuhlisch sind diese Verbände kein Neuland. Bereits in den vergangenen Jahren hat er beide in unterschiedlichen Funktionen unterstützt, zuletzt als Sprecher des Medienbeirates der Fragrance Foundation. Er selbst sagt über seine neue Aufgabe: "Ich freue mich sehr darauf, zukünftig gemeinsam mit meinem Team und in enger Zusammenarbeit mit den Vorständen (...) und all unseren Mitgliedern und Partnern, die anstehenden Herausforderungen in der selektiven Kosmetik anzunehmen und die Chancen der Branche für ein nachhaltiges Wachstum auszubauen."

Der bisherige Geschäftsführer Martin Ruppmann war seit 2007 im Amt. Er kam seinerzeit vom Markenverband. Wohin es Ruppmann nun zieht, ist nicht bekannt. Der bislang von ihm gemanagte VKE wurde 1952 in Frankfurt am Main gegründet und hat seinen Sitz heute in Berlin. Der Verband nimmt die gemeinsamen Berufs- und Fachinteressen der Distributeure beziehungsweise Hersteller selektiv vertriebener Duft- und Kosmetikprodukte in Deutschland wahr.

Mitglieder des VKE sind heute mehr als 60 deutsche Vertriebstöchter ausländischer Stammhäuser sowie inländische Kosmetikproduzenten, die über 250 Marken und einen Umsatz von mehr als 2 Milliarden Euro repräsentieren. Dazu zählen Chanel, Coty, Shiseido und Dior sowie Annemarie Börlind, Dr. Hauschka und Mäurer & Wirtz. mam
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