Mutabor-Chef Johannes Plass zur IAA in München

"Der Zaun muss weg"

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Johannes Plass unterstützt die Autoindustrie bei der Neuaufstellung der IAA
© Mutabor
Johannes Plass unterstützt die Autoindustrie bei der Neuaufstellung der IAA
Die Entscheidung ist gefallen. Die nächste Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) soll in München stattfinden. Johannes Plass, Co-Chef der Hamburger Agentur Mutabor, hat schon viele Autohersteller betreut - aktuell Volkswagen und Audi. Jetzt war er vom VDA eingeladen worden, die Ausschreibung für eine generalüberholte IAA zu begleiten. Im Interview erzählt er, wie die Entscheidung für München zustande gekommen ist und was er sich von der Stadt erwartet.
Herr Plass, Sie waren Mitglied des Gremiums, das die Entscheidung des VDA für den nächsten Austragungsort der IAA vorbereitet hat. Was hat den Ausschlag zugunsten von München gegeben? Wir haben im Vorfeld alles dafür getan, das Gesamtpaket so transparent wie möglich aufzubreiten. Man kann nicht sagen, dass ein einzelner Punkt den Ausschlag gegeben hat. Es haben viele Faktoren eine Rolle gespielt: politischer Wille, Infrastruktur, Mobilitätsagenda, Stadtmarketing, Kosten – um mal ein paar zu nennen. Es war ja kein Wettbewerb zwischen einzelnen Messegesellschaften, sondern zwischen Städten. Ich hatte den Eindruck, dass die drei Finalisten sehr eng beieinander lagen. Aus dem Vorstand ist nach außen gedrungen, dass es dennoch eine einstimmige Entscheidung gewesen ist.

Die IAA will sich neu erfinden und mehr Austauschplattform als Automesse sein. Warum eigentlich?

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