"Like A Bosch"

Dieses saulässige Boss-Video von Jung von Matt soll den IoT-Trend befeuern

Der Protagonist in dem Musikvideo hat so einige "Bosch"-Moves drauf
© Bosch
Der Protagonist in dem Musikvideo hat so einige "Bosch"-Moves drauf
Dass Jung von Matt ein Händchen für die perfekte Verbindung von Musik und Markenkommunikation hat, weiß man in der Kreativszene nicht erst seit dem "Nicht-doch"-Song für die Sparkasse und Edekas "Supergeil". Das neue Jahr ist gerade mal eine Woche alt, da tritt die Hamburger Agentur erneut diesen Beweis an - mit einem Musikvideo, das die Vorzüge der Internet-of-Things-Produkte des Hausgeräte-Riesen Bosch auf extrem lässige Weise verdeutlicht.
"Like A Bosch" heißt der 90-sekündige Clip, der im Mittelpunkt der Kampagne steht und gewissermaßen eine Neuauflage der Songparodie "Like A Boss" von den Schauspielern Andy Samberg und Seth Rogen aus der US-Comedyshow "Saturday Night Live" ist. In dem Musikvideo bewältigt ein junger Mann mit coolem Schnurrbart seinen gesamten Tagesablauf mit den Smart-Home-Lösungen von Bosch: Das beginnt mit der Verknüpfung zwischen Wecker und Rollladen und geht weiter mit der Steuerung der Kaffeemaschine, des smarten Saugroboters und des heimischen Ofens aus der Ferne via Smartphone. So wird das traute Heim zur "Future Zone" und der Protagonist jederzeit zum Herr der Lage - ein echter "Bosch" eben.


Mit dem Auftritt haben sich Bosch und Jung von Matt/Next Alster, das sich den Kampagnenetat im vergangenen Frühjahr in einem Pitch sichern konnte, zum Ziel gesetzt, die Stuttgarter Traditionsmarke in der breiten Öffentlichen mit dem Zukunftsthema IoT in Verbindung zu bringen. Dabei soll die Agentur Bosch gezielt als einen der weltweit führenden Anbieter für vernetzte Smart-Home-Lösungen positionieren - und das in der Marketingindustrie bereits seit Jahren viel diskutierte Trendthema noch bekannter machen. Denn Fakt ist, dass IoT und Smart Home im Alltag der meisten Menschen noch keine Rolle spielt. Das wollen Bosch und Jung von Matt ab sofort ändern und bauen die internationale Kommunikation zu dem Bereich ab diesem Jahr deutlich aus. Dabei sollen vor allem die Themen Connected Living und Connected Mobility im Fokus der länderübergreifenden Markenkampagne stehen.
"Wir haben einen strategischen Ansatz entwickelt, der einen weltweiten Internet-Hype aufgreift und humorvoll umdeutet", sagt Bosch-Markenchef Boris Dolkhani. "An Bosch führt im Internet der Dinge kein Weg vorbei. Das ist die klare Botschaft der Kampagne." David Leinweber, Group Creative Director bei Jung von Matt/Next Alster, ergänzt: "Wir freuen uns, dass wir das Bosch-Team rund um Boris Dolkhani mit dieser einfachen wie zwingenden Idee begeistern konnten. Und noch mehr über die mutige Entscheidung, sie konsequent und selbstbewusst umzusetzen - weltweit." Der feierliche Startschuss für die globale Kampagne fiel am 7. Januar auf der Tech-Messe CES in Las Vegas. Der Auftritt findet rein in den digitalen Kanälen von Bosch statt. In den sozialen Netzwerken verbreitet Bosch bereits seit einigen Tagen Kurzclips und Memes unter dem Motto #LikeABosch, das die Marke als Synonym für das Lebensgefühl einer smarten und reibungslosen IoT-Zukunft etablieren will. Im Laufe des Jahres werden zudem drei Produktfilme, Merchandising und OOH-Plakate folgen. Auf der CES können Besucher des Bosch-Stands mithilfe eines "Meme-Generators" ihren persönlichen #LikeABosch-Moment kreieren und ihn in Social Media teilen.

Auf Agenturseite zeichnen Andreas Ernst, Michael Behrens (Managing Directors), Max Lederer, Thim Wagner (Executive Creative Directors), David Leinweber (Group Creative Director), Anahita Ghanizadeh und Natascha Kuehn (Junior Copywriters), Tomma Fehrs (Senior Art Director), Felix Burger (Concept Creative), Philipp Ciba (Digital Strategist), Tobias Oebel (Concept Creative), Tim Kuphaldt (Senior Project Manager), Felix Mindermann (Junior Project Manager), Jankel Huppertz (Film Producer), Florian Rock (Senior Strategist), Nadin Lefkeli (Managing Director White Horse Music) und Nick Nowottny (Executive Music Producer) verantwortlich. Die Spots wurden von Czar Film produziert. Regie führte niemand Geringeres als Andreas Nilsson, der schon für den Mega-Viralhit "Epic Split" von Volvo Trucks verantwortlich war. tt
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