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Warum die Düsseldorfer Postproduktionsfirma einem Roboter das Flippern beibringt

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Roboter Pepper lernt bei Lavalabs unter anderem das Flipperspielen
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Roboter Pepper lernt bei Lavalabs unter anderem das Flipperspielen
Visuelle Effekte, animierte Charaktere und Motion Graphics sind das Kerngeschäft des Düsseldorfer Unternehmens Lavalabs. Damit ist das Team rund um die Geschäftsführer Michael Brink und Rolf Mütze ziemlich gut ausgelastet. Doch genau wie ihre Kollegen aus den Werbefilmproduktionen spüren die Postproduzenten den wachsenden Druck auf die Margen. "Wir sind einem starken Wettbewerb ausgeliefert, bei dem der Fokus zu sehr auf den Preis gelegt wird", stellt Brink fest. "Das gilt für die Werbung noch mehr als für den Spielfilmbereich." Die Lösung dieses Dilemmas: Ein neues Geschäftsfeld, das für eine einzigartige Positionierung sorgen soll.
Die beiden Lavalabs-Geschäftsführer Rolf Mütze (l.) und Michael Brink haben ihr Geschäftsfeld um Innovationsprojekte erweitert
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Die beiden Lavalabs-Geschäftsführer Rolf Mütze (l.) und Michael Brink haben ihr Geschäftsfeld um Innovationsprojekte erweitert
Lavalabs hat dieses Geschäftsfeld in seinem Innovationshub gefunden. Hier entstehen seit vier Jahren jenseits des kommerziellen Tagesgeschäfts wissenschaftliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte, aus denen sich im Idealfall ganz neue Geschäftsmodelle entwickeln. Research & Development ist kein Thema für einen alleine. Das gilt auch für das Innovationshub, bei dem neben Lavalabs die Hochschule Düsseldorf und das Medientechnologie-Unternehmen Tennagels involviert sind. Vertreter aller drei Parteien arbeiten in interdisziplinären Teams an unterschiedlichen Projekten, die in der Regel von Land, Bund oder EU unterstützt werden. "Aktuell bearbeiten wir sieben Forschungsprojekte, die mit jeweils 1,2 bis 1,5 Millionen Euro subventioniert werden“, erklärt Brink. "Diese Gelder werden auf alle beteiligten Partner aufgeteilt. Daneben investieren wir auch selbst in die Projekte und versuchen überdies Drittmittel zu akquirieren, um letztlich ein zukunftsfähiges Produkt zu entwickeln, was wir dann auch auf dem Markt etablieren können."

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