Kreativ- und Digitaletat

Grey kann das Geschäft mit der Barmer ausbauen

Jan-Philipp Jahn und Francisca Maass bleiben mit Grey bei der Barmer und bei Grohe an Bord
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Jan-Philipp Jahn und Francisca Maass bleiben mit Grey bei der Barmer und bei Grohe an Bord
Vor vier Jahren hat Grey den Kreativetat der Krankenkasse Barmer gewonnen. Jetzt konnte das Team um das neue Führungsduo Jan-Philipp Jahn und Francisca Maass das Mandat verteidigen und zusätzlich noch den Digitaletat gewinnen. Die Entscheidung fiel nach einer öffentlichen Ausschreibung. Wie schon beim ersten Erfolg ist auch der neue Vertrag mit einer Laufzeit von vier Jahren ausgestattet.
"Im Vergabeverfahren überzeugte Grey durch eine enge Verzahnung von Technologie und Kreativität. Das gab den Ausschlag, künftig beide Bereiche bei der Agentur zu beheimaten", sagt Christian Bock, Bereichsleiter Marke und Marketing bei der Barmer. Bei dem Pitch im Jahr 2015 war Grey zusammen mit Aperto als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgegangen. Jetzt hatte der Auftraggeber drei Lose ausgeschrieben: Neben dem Kreativ- und dem Digitalmandat ging es auch um Media. Die Vergabe dieses dritten Etats befindet sich allerdings noch im laufenden Verfahren.


Für das neue Grey-Management ist die Verteidigung beziehungsweise der Gewinn des erweiterten Barmer-Auftrags ein wichtiger Erfolg. Außerdem bleibt die WPP-Tochter mit dem bisherigen Kunden Grohe im Geschäft. Der hatte sich nach einem Pitch im Sommer zwar eigentlich für eine Zusammenarbeit mit der Agentur Saatchi & Saatchi entschieden. Nachdem man sich in den Vertragsverhandlungen aber offenbar nicht einigen konnte, betreut nun weiter Grey den Werbeetat des Armaturen- und Sanitärprodukte-Herstellers. mam
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