JvM/Havel im Interview

"Viele Leute glauben immer noch, dass Agenturen ihre Mitarbeiter ausbeuten"

Die Chefs von JvM/Havel: Daniel Schweinzer, Lukas Liske und Jonas Bailly (v.l.)
© JvM
Die Chefs von JvM/Havel: Daniel Schweinzer, Lukas Liske und Jonas Bailly (v.l.)
Es ist noch gar nicht so lange her, da stand die Agentur Jung von Matt/Havel vor dem Aus. Nach dem Ende der Zusammenarbeit mit der CDU und dem Ausstieg der beiden Geschäftsführer Jan Harbeck und David Mously war unklar, ob der im Hinterhof des Wohnhauses von Co-Gründer Jean-Remy von Matt untergebrachte zweite Berliner Ableger der Gruppe noch eine Zukunft hat. Seit Jonas Bailly, Lukas Liske und Daniel Schweinzer im Mai 2018 die Führung übernommen haben, läuft es aber wieder rund. Im Interview erklären Sie, wie alles gekommen ist.
Sie arbeiten, wo der Chef wohnt. Ist das nicht komisch?
Lukas Liske: Im Gegenteil. Wir fühlen uns hier pudelwohl. Wahrscheinlich auch deshalb, weil Jean-Remy uns voll vertraut und in Ruhe arbeiten lässt. Ab und zu fragen wir ihn trotzdem gerne um Rat. Wir können die Agentur so führen, als wäre es unsere eigene – aber mit allen Vorteilen einer starken Marke wie Jung von Matt im Rücken.

Dass es das Büro überhaupt noch gibt, liegt ja vor allem daran, dass man Sie halten wollte. Wären Sie gegangen, wenn man Ihnen nicht die Führung übertragen hätte?

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