Juryumfrage zum ADC Wettbewerb - Teil 1

"Wir brauchen die Kraft neuer, frischer Ideen"

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Der ADC feiert 2021 die "Superkraft Kreativität"
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Der ADC feiert 2021 die "Superkraft Kreativität"
Morgen fällt der Startschuss für die diesjährige ADC Festivalwoche. Lange hatten Präsidium, Jury und Gäste gehofft, dass sie dieses Jahr wieder persönlich bei Deutschlands wichtigstem Kreativ-Event in Hamburg zusammentreffen können. Die Corona-Pandemie hat ihnen allerdings erneut einen Strich durch die Rechnung gemacht, so dass alle Programmpunkte wie schon im Vorjahr ausschließlich digital stattfinden. Mit der Kraft von Ideen und Kreativität kann vielleicht ein Pudding an die Wand genagelt werden, aber leider kein Virus ausgerottet werden.

Nichtsdestotrotz blicken Deutschlands Kreative mit großer Freude und hohen Erwartungen auf die bevorstehenden ADC-Tage. Der Wettbewerb sei "Ehrensache" und habe "gerade dieses Jahr mehr Berechtigung" denn je, sagen die Manager von Deutschlands besten Kreativagenturen. Warum das so ist und welche Arbeiten sie auf dem Siegertreppchen sehen wollen, erzählen Sie in der exklusiven HORIZONT-Umfrage zum Start des ADC-Wettbewerbs.


Heute startet Folge 1 der Umfrage mit Fabian Frese (Kolle Rebbe), Matthias Harbeck (Serviceplan), Kristine Holzhausen (DDB), Armin Jochum (Thjnk), Matthias Schmidt (Antoni), Matthias Spaetgens (Scholz & Friends). Morgen folgen die Statements von Tobias Ahrens (Ingo Hamburg), Björn Bremer (Ogilvy), Felix Fenz (Grabarz & Partner), Francisca Maass (Grey Germany), Jens Pfau (Jung von Matt), Bettina Olf (VML Y&R Commerce) und Matthias Storath (Heimat).
„Ich hoffe, dass nicht jeder Casefilm mit trister Musik und Coronabildern losgeht, das wär mir zu anstrengend.“
Fabian Frese, Kolle Rebbe

Fabian Frese, Kolle Rebbe

Fabian Frese, Kolle Rebbe
© Kolle Rebbe
Fabian Frese, Kolle Rebbe
Der ADC-Wettbewerb findet zum zweiten Mal unter Pandemie-Bedingungen statt. Mit welchen Erwartungen treten Sie dieses Jahr zur Juryarbeit an?
Das hätte vor einem Jahr keiner von uns gedacht, dass wir uns auch 2021 nur als kleine Kästchen sehen können. Das ist schon bitter, weil dieses große Klassentreffen für mich immer den Reiz des ADC ausmacht. Andererseits muss man sich auch dieses Jahr nicht bepöbeln lassen, dass man den Rathausempfang schwänzt. Was die Arbeiten angeht: Ich hoffe, dass nicht jeder Casefilm mit trister Musik und Coronabildern losgeht, das wär mir zu anstrengend.

Über Sinn und Unsinn von Award Shows unter den gegenwärtigen, schwierigen Rahmenbedingungen wurde viel diskutiert. Warum hat der ADC-Wettbewerb trotzdem weiterhin seine Berechtigung?
Ich finde der ADC hat gerade in diesem Jahr mehr Berechtigung denn je. Weil er die Bühne für beeindruckende Ideen bietet, die unter schwierigsten Bedingungen entstanden sind. Und so demonstriert, dass Kreativität sich nicht unterkriegen lässt. Außerdem tut es uns allen mal ganz gut, sich parallel zur Impfhotline ein paar tolle Arbeiten anzugucken.

Welche Art von Arbeiten wollen Sie auf dem Siegertreppchen sehen?
Alles, was beweist, dass man auch in miesen Ausnahmezeiten mit Kreation begeistern kann.

Mit welchen Erwartungen gehen Sie in Bezug auf Ihre Agentur in den Wettbewerb?
Wie vermutlich die meisten Agenturen haben wir unsere Ressourcen in den letzten Monaten auf andere Dinge als Awards verwendet. Deswegen habe ich in diesem Jahr auch keine besonderen Erwartungen, freue mich einfach, wenn ein paar schöne Arbeiten entsprechend gewürdigt werden.

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